HyTerra Ltd.

HyTerra sucht nach geologischem Wasserstoff im Mid-Continental-Rift-System, einer rund 3.000 Kilometer langen geologischen Bruchzone in den USA, die sich von der Region der Großen Seen bis nach Kansas und Alabama zieht. Vor etwa 1,1 Milliarden Jahren drohte Nordamerika an dieser Stelle auseinanderzubrechen. Der Riss hinterließ mächtige vulkanische und sedimentäre Gesteinsschichten. Genau solche eisen- und magnesiumreichen Gesteine liefern die Grundlage für natürlichen, sogenannten geologischen oder weißen Wasserstoff. Mit dem Nemaha-Projekt hält HyTerra Pachtrechte über 80.000 Hektar in genau diesem Gebiet – geologisch aussichtsreich und mit guter Anbindung an mögliche Abnehmer. Perspektivisch ist der Einstieg in weitere ertragreiche Wasserstoffbecken weltweit geplant, ebenso wie der Ausbau eigener Technologie.

ASX: HYT WKN: A3DRMA
ISIN: AU0000232415 Web: HyTerra Ltd.
HyTerra Ltd.

Kurz und Knapp auf einen Blick

Was ist das wichtigste Projekt von HyTerra?

Das Kernprojekt ist Nemaha in Kansas. HyTerra hält dort Pachtrechte über rund 80.000 Hektar im Mid-Continental-Rift-System, einer geologischen Bruchzone mit günstigen Bedingungen für natürlichen, also geologischen Wasserstoff. Der Standort liegt zudem nah an potenziellen Abnehmern wie Ammoniak-, Ethanol- und Petrochemieunternehmen und ist über Straße, Schiene und Pipelines gut angebunden.

Welche Rohstoffe stehen bei HyTerra im Fokus?

Im Mittelpunkt stehen geologischer Wasserstoff, oft auch weißer Wasserstoff genannt, und Helium. Weißer Wasserstoff entsteht natürlich im Untergrund und gilt als potenziell günstige Quelle für sauberen Wasserstoff. Helium ist ein Spezialgas für Hightech, Medizin und Raumfahrt. HyTerra verbindet damit zwei Märkte, die beide von wachsender Nachfrage und knapperem Angebot profitieren können.

Welche Explorationsergebnisse wurden bislang erzielt?

Die bisherigen Bohrungen lieferten auffällig hohe Gaswerte. Bei Sue Duroche 3 wurden bis zu 96 % Wasserstoff und bis zu 5 % Helium gemessen. Bei Blythe 13-20 lagen die Heliumwerte bei bis zu 4,4 %. Auch McCoy-1 bestätigte Wasserstoff- und Heliumgehalte im zweistelligen Prozentbereich. Das spricht dafür, dass sich das System nicht nur punktuell, sondern über ein größeres Gebiet erstreckt.

Warum gilt Nemaha als besonders aussichtsreich?

Entscheidend ist die Geologie. Das Gebiet liegt über basaltischem Gestein, das reich an Eisen und Magnesium ist und damit gute Voraussetzungen für die Bildung von natürlichem Wasserstoff bietet. Dazu kommt eine ältere Bohrhistorie mit Heliumhinweisen, eine bereits durchgeführte Vermessung des Gebiets und die Nähe zu industriellen Abnehmern. Für Investoren ist das die Mischung aus geologischem Potenzial und praktischer Nutzbarkeit.

Was sind die nächsten wichtigen Meilensteine?

Im Mittelpunkt steht ein für Mitte Juli 2026 angekündigter Produktionstest bei McCoy-1. Dabei sollen zwei Zonen getrennt geprüft werden, um Gasflussraten, Zusammensetzung, Druckverhalten und das wirtschaftliche Potenzial besser einordnen zu können. Parallel bereitet HyTerra die Bohrung Larson 1-14 vor, die als wichtigster Explorationskandidat für 2026 gilt und spätestens bis Oktober starten soll.

Wie ist HyTerra finanziert und wer sind wichtige Partner?

Ein zentraler Partner ist Fortescue, das sich im Dezember 2024 mit rund 40 % an HyTerra beteiligt hat. Die Investition von rund 22 Mio. AUD floss in die Explorationsarbeiten. Hinzu kommen Kooperationen mit der US Air Force sowie Projekte in Korea und im Oman. An der Börse ist HyTerra in Australien, Frankfurt und am OTCQB notiert, bei einer Marktkapitalisierung von rund 25,7 Mio. AUD, Stand 07.07.2026.

Welche weiteren Projekte ergänzen das Portfolio von HyTerra?

Neben Nemaha baut HyTerra mit Geneva in Nebraska ein zweites Standbein auf. Dort ist das Unternehmen über ein Joint Venture, also ein Gemeinschaftsprojekt, zunächst mit 16 % beteiligt und kann den Anteil auf bis zu 51 % erhöhen. Eine Testbohrung lieferte bis zu 44 % Wasserstoff und 12,8 % Helium. Damit wächst die Projektbasis über Kansas hinaus und das Risiko verteilt sich breiter.

Investment-Highlights

  • Bei Bohrungen im Nemaha-Projekt wurden Wasserstoffkonzentrationen von bis zu 96 % und Heliumkonzentrationen von bis zu 5 % nachgewiesen – laut Unternehmen zählt das zu den höchsten je in den USA gemessenen Werten
  • Fortescue Future Industries beteiligte sich 2024 mit rund 40 % an HyTerra und finanziert damit die laufende Explorationsbohrung
  • Für Mitte Juli 2026 ist ein Produktionstest an der Bohrung McCoy-1 angekündigt, mit möglichen Aussagen zu Fließraten und Wirtschaftlichkeit
  • Neben Nemaha verfügt HyTerra mit dem Geneva-Projekt in Nebraska über ein zweites Standbein sowie Beteiligungsrechte von bis zu 51 %
  • Kooperationen mit der US Air Force, in Korea und im Oman könnten den Zugang zu weiteren wasserstoffreichen Gebieten und Partnern eröffnen
  • Bei einer Marktkapitalisierung von knapp 27 Mio. AUD notiert HyTerra trotz der genannten Bohrergebnisse noch sehr niedrig bewertet

Die Strategie: geologischer Wasserstoff und Helium

HyTerra hat sich auf geologischen Wasserstoff und Helium spezialisiert. Das erklärte Ziel besteht darin, kostengünstige natürliche Wasserstoffressourcen (sog. Weißer Wasserstoff) zu erschließen, wobei das "Nemaha Project" in Kansas als Wachstumsgrundlage dient. Der strategische Plan ist, ein weltweit führendes Unternehmen für geologischen Wasserstoff zu werden, und stützt sich auf drei Hauptpfeiler:

  • Kommerzialisierung des Nemaha-Projekts: Dies umfasst Bohrungen, Produktionstests und die Bewertung der Lagerstätten.
  • Technologie und Infrastruktur: Entwicklung von Wegen zur Unterstützung einer skalierbaren Erschließung.
  • Globale Expansion: Einstieg in weitere potenziell ertragreiche Wasserstoffbecken weltweit, um eine diversifizierte Wachstumspipeline aufzubauen.
Abb.: Die dreistufige Wachstumsstrategie von HyTerra – von Nemaha über die USA zur globalen Expansion (Quelle: HyTerra)

Das Unternehmen plant, sein internes Wissen und geistiges Eigentum zu nutzen, um die Liegenschaftsposition in den USA weiter auszubauen. Außerdem ist perspektivisch globales Wachstum vorgesehen. Ziel ist es, Gebiete mit hohem Potenzial zu identifizieren und Partnerschaften aufzubauen.

HyTerra ist etwa nur eines von nur zwei Unternehmen, die im Rahmen der von Renaissance Philanthropy geleiteten Initiative des Chimaera Fund der US Air Force geologische Wasserstoffexplorationen durchführen. Daneben wird HyTerra das Potenzial von natürlichem Wasserstoff im Oman bewerten. Auf Grundlage einer 18-monatigen Absichtserklärung mit ARA Natural Resources wird Hyterra die technischen Bewertungen potenzieller Gebiete im Sultanat koordinieren und gleichzeitig die regulatorischen, kommerziellen und genehmigungsrechtlichen Wege prüfen.

Warum Weißer Wasserstoff und Helium?

Die Nachfrage nach Wasserstoff erreichte im Jahr 2020 schätzungsweise 87 Millionen Tonnen (Mt) und wird bis 2050 voraussichtlich auf bis zu 580 Mt ansteigen. Heute wird Wasserstoff zur Erdölraffination und zur Herstellung von Ammoniak und Methanol verwendet.

Abb.: Aktuelle und neue Anwendungsgebiete von Wasserstoff (Quelle: HyTerra)

In Zukunft soll Wasserstoff ein energiereicher, kohlenstoffarmer Kraftstoff für Transport und Produktion sein und zur Speicherung und Erzeugung von Strom genutzt werden. Nahezu der gesamte heute verbrauchte Wasserstoff ist grauer Wasserstoff (ca. 90 Millionen Tonnen pro Jahr), der durch Dampfreformierung von Methan auf Basis fossiler Brennstoffe gewonnen wird. Es wird jedoch erwartet, dass die Nachfrage nach grauem Wasserstoff sinkt, da die Nachfrage nach sauberem Wasserstoff steigt. McKinsey prognostiziert, dass die Nachfrage nach sauberem Wasserstoff bis 2050 von 73 bis 100 % der gesamten Wasserstoffnachfrage ausmachen wird.

Abb.: Prognostizierte globale Nachfrage nach sauberem und grauem Wasserstoff bis 2050 nach Szenario (Quelle: McKinsey Energy Solutions, Global Energy Perspective 2023)

Geologischer bzw. Weißer Wasserstoff verspricht dabei eine Reihe von Vorteilen.

  • Die Produktionskosten liegen mit weniger als 2 USD/kg deutlich niedriger als bei blauem und grünem und oft auch niedriger als bei grauem Wasserstoff
  • Geologischer Wasserstoff hat eine Kohlenstoffintensität von 0,37 kg CO₂ pro Kilogramm Wasserstoff, wenn die grauen Emissionen des Bohrlochfutters und die Wasserstoffemissionen miteingerechnet werden, so eine in Joule veröffentlichte Arbeit von Dr. Adam Brandt von der Stanford University. Zum Vergleich: Bei grauem Wasserstoff sind es 9,0 kg CO₂, bei blauem Wasserstoff 3,0 kg CO₂.
Abb.: Produktionskosten je Wasserstoffart im Vergleich, 2022–2023 (Quelle: HyTerra)

Helium: Das Gas für Hightech-Anwendungen

Helium ist das zweithäufigste Element im Universum nach Wasserstoff. Es ist völlig reaktionsträge, hat den niedrigsten Siedepunkt aller Gase, die höchste Wärmeleitfähigkeit und die kleinste Molekülgröße. Helium ist aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften deshalb in einer Vielzahl von Hightech-Anwendungen in wichtigen Wachstumsbranchen wie Computertechnik, wissenschaftlicher Forschung, Gesundheitswesen, Weltraumforschung und Fertigung unersetzlich. Die weltweite Nachfrage wird voraussichtlich von 6 Milliarden Kubikfuß pro Jahr auf 8,5–10 Milliarden Kubikfuß pro Jahr bis 2030 steigen.

Die wichtigsten Anwendungsbereiche sind:

  • Supraleitende Magnete in Magnetresonanztomographen (MRT) und Teilchenbeschleunigern
  • Herstellung digitaler Geräte wie Smartphones sowie Glasfaserkabel
  • Raketen
  • Magnetometer

Seit 2006 hat der Weltmarkt vier große Heliumknappheiten erlebt, die die Preise zeitweise in die Höhe getrieben haben. Im Zuge des Irankriegs wurden 35 % der weltweiten Heliumversorgung unterbrochen.

Die Projekte: Weißer Wasserstoff und Helium in den USA

Nemaha

Das Projekt Nemaha (Eigentumsanteil: 100 %) liegt zwischen Kansas City und Wichita inmitten günstiger Infrastruktur mit Verbindungen zu Abnehmern in der Nähe, darunter Ethanol- und Ammoniakhersteller sowie petrochemische Anlagen. Diese sind über Eisenbahn-, Straßen- und Pipelineverbindungen möglich. Der größte Teil des dortigen Wasserstoffs wird in der Ölraffinerie, der Ammoniakproduktion und der Methanolproduktion verwendet. Über 35 % des US-amerikanischen Ammoniaks werden in Kansas und den angrenzenden Bundesstaaten produziert.

Die Geologie: das Riftsystem MRS

Die Pachtverträge erstrecken sich über 80.000 Hektar Land über dem wasserstoffproduzierenden Mid-Continental Rift-System (MRS). Das MRS, ein etwa 1,1 Milliarden Jahre altes, inaktives geologisches Riftsystem, gilt derzeit als eines der vielversprechendsten Gebiete für die Erforschung und potenzielle Gewinnung von natürlichem Wasserstoff. Das System enthält große Mengen an basaltischen Gesteinen, die reich an Eisen und Magnesium sind. Diese bilden die ideale geologische Grundlage für Prozesse, die Wasserstoff freisetzen. Dazu gehört die Serpentinisierung: Wenn Wasser in tiefere Erdschichten eindringt und mit eisenhaltigen Mineralen (wie Olivin oder Pyroxen) reagiert, oxidiert das Gestein und setzt dabei Wasserstoffgas frei. Als Nebenprodukt entsteht Magnetit, der als Marker für Vorkommen an geologischem Wasserstoff genutzt wird.

Abb.: Serpentinisierung und Querschnitt der Nemaha Ridge mit den Ergebnissen der drei bislang niedergebrachten Bohrungen (Quelle: HyTerra)

Die Historie: Erwerb und Einstieg von Fortescue

Das Projekt wurde im Mai 2023 von HyTerra als Nemaha Ridge übernommen. Es gab eine Vorgeschichte auf dem Gebiet: Eine historische Bohrung ergab 2009 einen Heliumgehalt von 3 %. Die wirtschaftliche Schwelle für heliumreiche Felder in den USA liegt bei 0,3 % für die Primärproduktion. Im Juni 2023 wurde eine luftgestützte Gravitations-Gradiometrie- und Magnetvermessung über den Pachtgebieten durchgeführt zur Erkennung von Verwerfungen. Im Dezember 2023 wurde eine unabhängige Ressourcenschätzung für die Pachtgebiete abgeschlossen. Die damaligen Ergebnisse lieferten hohe Wasserstoff- und Heliumressourcen.

Im Juli 2024 folgten Bohrgenehmigungen und der Abschluss eines Vertrags mit einem Bohrdienstleister. Im Dezember 2024 erwarb Fortescue einen Anteil von rund 40 % an HyTerra. Das Unternehmen zahlte für die Beteiligung rund 22 Mio. AUD, die für Explorationsbohrungen auf dem Projekt vorgesehen sind.

Bohrungen bei Nemaha

Ab April 2025 startete HyTerra sein erstes Bohrprogramm bei Nemaha. Die ersten beiden Bohrungen, Sue Duroche 3 und Blythe 13-20, wurden gezielt in der Nähe historischer Bohrlöcher angesetzt, an denen schon früher Spuren von Wasserstoff und Helium gefunden worden waren. Die Ergebnisse bestätigten das Potenzial des Gebiets eindrucksvoll: Unabhängige Laboranalysen wiesen bei Sue Duroche 3 Wasserstoffkonzentrationen von bis zu 96 % und Heliumwerte von bis zu 5 % nach – Werte, die zu den höchsten je in den USA gemessenen zählen. Bei Blythe 13-20 fielen vor allem die für diese Region ungewöhnlich hohen Heliumkonzentrationen von bis zu 4,4 % auf und zeigten, dass sich das Vorkommen auch nach Osten hin fortsetzt.

Mit McCoy-1 folgte im Juli 2025 eine dritte Bohrung – diesmal bewusst abseits bekannter Fundstellen, um die Ausdehnung des Systems zu testen. Auch hier bestätigten Gasproben Wasserstoff- und Heliumwerte im zweistelligen Prozentbereich und damit, dass sich das Vorkommen über ein größeres Gebiet erstreckt.

Weitere Explorationsplanung

Für Mitte Juli 2026 ist der Beginn eines Produktionstests bei McCoy-1 angekündigt. Der Produktionstest wird zwei separate Zonen unabhängig voneinander bewerten, um stabile Gasflussraten, Gaszusammensetzung, Druckverhalten sowie das Wasserstoff- und Heliumpotenzial zu beurteilen.

Das Unternehmen hat zudem Larson 1-14 als den am höchsten bewerteten Explorationsbohrkandidaten für 2026 identifiziert. Die Kansas Corporation Commission hat eine erneuerte Bohrgenehmigung für den Standort Larson 1-14 erteilt, und HyTerra finalisiert derzeit regulatorische, grundstücksbezogene, rechtliche, versicherungsrelevante und operative Arbeitsabläufe zur Unterstützung der Bohrung, deren Beginn spätestens bis Oktober geplant ist.

Geneva

Geneva ist HyTerras zweites Standbein und umfasst ein Projekt in Nebraska, an dem sich das Unternehmen über ein JV mit 16 % beteiligt hat, mit dem Recht, den Anteil auf bis zu 51 % zu erhöhen. Eine Testbohrung namens Hoarty NE3 lieferte im Frühjahr 2025 Werte von bis zu 44 % Wasserstoff und 12,8 % Helium. Wie viel Gas sich daraus wirtschaftlich fördern lässt, prüft HyTerra derzeit gemeinsam mit dem JV-Partner Natural Hydrogen Energy.

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Das Management

Riley Kemp, CEO

Riley Kemp übernahm im Dezember 2025 die Position als CEO von HyTerra. Er bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung aus den globalen Energie- und Rohstoffmärkten mit, die neben juristischen auch kommerzielle und unternehmerische Stationen bei ASX-notierten und privaten Unternehmen umfassen. Zuletzt war er als Corporate Development Manager bei Fortescue tätig, wo er die Beteiligung von Fortescue an HyTerra im Dezember 2024 mitverhandelte und die strategische Allianz beider Unternehmen begleitete. Vor seiner Zeit bei Fortescue arbeitete Kemp unter anderem für den Rückversicherer Swiss Re sowie die Kanzlei K&L Gates. Er hat einen Abschluss in Jura und Handelswissenschaften von der University of Western Australia.

Benjamin Mee, Executive Director

Benjamin Mee bringt mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung aus der Öl- und Gasbranche mit. Seine Laufbahn umfasst die Projektumsetzung von der Exploration über die Evaluierung und Erschließung bis hin zur Förderung an verschiedenen Standorten weltweit. Zuletzt war er bei Shell als Exploration Manager Deepwater Africa tätig.

Avon McIntyre, Executive Director & CTO

Avon McIntyre verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Mineralien-, Öl- und Gasförderung, die er in verschiedenen Funktionen bei Behörden, Dienstleistungsunternehmen und operativen Gesellschaften gesammelt hat. Von 2008 bis 2021 war er für Shell in Australien tätig, bevor er sich HyTerra als Executive Director und CTO anschloss.

Russel Brimage, Non-Executive Chairman

Russel Brimage blickt auf mehr als 40 Jahre Erfahrung in der vorgelagerten Öl- und Gasindustrie zurück. Seit 1997 war er bei mehreren an der ASX notierten Unternehmen als Betriebsleiter und Geschäftsführer tätig. Derzeit ist er zudem nicht geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Lion Energy (ASX: LIO).

Christine Nicolau, Non-Executive Director

Christine Nicolau ist bei Fortescue seit 2010 in verschiedenen Führungspositionen tätig, unter anderem als Manager Corporate Development von 2015 bis 2018. Zuvor koordinierte sie als General Manager LATAM Fortescues Mineraliengeschäft in Lateinamerika, einschließlich Exploration und Projektentwicklung. Heute verantwortet sie als Group Manager Corporate Portfolio Management die Steuerung und Verwaltung von Fortescues Beteiligungen im Energie- und Metallbereich – darunter auch die an HyTerra.

Josh Whitcombe, Vizepräsident Entwicklung und Operations

Josh Whitcombe verfügt über umfangreiche Erfahrung mit Explorations- und Evaluierungsprojekten in der Frühphase. Zuletzt war er Chief Operating Officer bei Gold Hydrogen, davor bekleidete er verschiedene Führungspositionen bei kleinen bis mittelgroßen Gasexplorations- und -erschließungsunternehmen in Australien. Seine Laufbahn begann er bei Shell International, wo er in mehreren Ländern sowie in Australien tätig war. Whitcombe ist promovierter Umweltingenieur mit MBA, Chartered Chemical Engineer und Registered Professional Engineer of Queensland (RPEQ).

Fazit

Wasserstoff ist und bleibt eine aussichtsreiche Zukunftsbranche. HyTerra hat sich darin mit seinem geologisch und infrastrukturell herausragenden Nemaha-Projekt in Kansas stark positioniert. Die Pläne des Unternehmens gehen über die Exploration von Nemaha weit hinaus: Die bereits bestehenden globalen Partnerschaften sollen in ertragreichen Projekten weltweit münden. Wer als Investor frühzeitig in den Markt für geologischen Wasserstoff einsteigen und dabei auf ein niedrig bewertetes Unternehmen mit aussichtsreichem Projekt- und Know-how-Portfolio setzen möchte, ist bei HyTerra an der richtigen Adresse.

Aktiendaten und Cashbestand

WKN: A3DRMA

ISIN: AU0000232415

ASX: HYT

FRA: 8TP0

OTCQB: HYTLF

Kurs: 0,0130 AUD (07.07.2026)

Listings: ASX, Frankfurt, OTCQB

Anzahl ausstehender Aktien: ca. 2,20 Mrd. (Stand Juli 2026)

Optionen gesamt: ca. 471,81 Mio. (06.07.2026)

Voll verwässert: ca. 2,60 Mrd. Aktien inkl. Optionen und Performance Rights

Market Cap: ca. 31,8 Mio. AUD (06.07.2026)

Cash: ca. 7,3 Mio. AUD pro forma; Basis 31. März 2026, nach Q2/2026 Entitlement Offer und 1,95 Mio. AUD Shortfall Placement.(06.07.2026)