Ranking 2025: Das sind die größten Goldminen der Welt

Ranking 2025: Das sind die größten Goldminen der Welt bigstockphoto

Die globale Goldproduktion hat 2025 ein neues Rekordniveau erreicht. Die Nachfrage von Zentralbanken und privaten Investoren trieb das Edelmetall auf ein Allzeithoch von fast 5.600 USD je Feinunze im Januar. Doch mit Liquiditätsengpässen, steigenden Zinsen und geopolitischen Spannungen kam im März der Einbruch: Der Goldpreis verlor bis zu 15 %, Goldminenaktien sogar bis zu 40 %.

Trotzdem bleibt der langfristige Ausblick stabil. Die Rekordnachfrage von über 5.000 Tonnen traf auf ein knappes Angebot, das im selben Umfang wuchs. Die Mine mit der höchsten Förderleistung war erneut Nevada Gold Mines, ein Joint Venture von Barrick CA06849F1080 A417GQ mit 61,5 % und Newmont US6516391066 853823 mit 38,5 %. Das Projekt lieferte 2.595.000 Unzen – ein Rückgang von 3 % zum Vorjahr.

Quelle: S & P Global

Politische Risiken und Unfälle bringen neue Dynamik

Während Nevada Gold Mines weiter an der Spitze bleibt, wird das globale Minenranking zunehmend von politischen Entscheidungen, technischen Modernisierungen und Naturkatastrophen geprägt.

Grasberg in Indonesien fiel nach einem tödlichen Erdrutsch im September auf Platz 5 zurück – ein Produktionsrückgang um 50 %. Die Betreiber Freeport-McMoRan US35671D8570 896476 und PT Mineral Industri Indonesia mussten eine Force-Majeure-Erklärung abgeben und planen erst 2027 mit einer Rückkehr zur vollen Produktion.

Auch Kumtor in Kirgistan bleibt ein Sonderfall: Nach der Nationalisierung 2021 produziert die staatliche Kyrgyzaltyn nun rund 592.000 Unzen. Die Geschichte des Standorts bleibt von Umweltkonflikten und geopolitischer Unsicherheit geprägt.

Neue Player und alte Bekannte verschieben die Balance

Polyus aus Russland, börsennotiert über ADRs platzierte mit Olimpiada und dem neu aufgestiegenen Blagodatnoye zwei Minen unter den Top 10. Letztere steigerte die Produktion um 47 % auf 736.000 Unzen – dank technischer Erweiterungen und besserer Erzgrade.

Ein bemerkenswerter Neueinsteiger ist Salares Norte in Chile. Gold Fields ZAE000018123 A1JZDP erzielte eine Produktionssteigerung um 1.059 % und sicherte sich Platz 19. Der Anstieg folgt auf den Projektstart 2023, der trotz hoher Inflation in der Bauphase erfolgreich umgesetzt wurde.

Auch B2Gold CA11777Q2099 A0M889 aus Kanada schaffte es mit der Fekola-Mine in Mali erstmals ins Ranking. Die Mine legte 35 % auf über 530.000 Unzen zu – auch dank des Starts des Untertagebaus.

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Strategie, Konsolidierung und Ausblick

Nicht nur Naturereignisse oder Technik treiben die Entwicklung. Firmenstrategien verändern das Feld: Agnico Eagle CA0084741085 860325 schob mit Detour Lake und Canadian Malartic gleich zwei Standorte nach vorne.

Newmont, durch die Übernahme von Newcrest seit 2023 auch Betreiberin der Lihir-Mine, bleibt mit mehreren Projekten stark präsent – trotz Rückgängen in Ahafo und Yanacocha.

AngloGold Ashanti GB00BRXH2664 A3EQAK ist als Partner bei Kibali und Betreiber der ägyptischen Sukari-Mine (nach Übernahme von Centamin) gleich doppelt im Ranking vertreten.

Während zentrale Player wie Barrick und Newmont weiterhin dominieren, wächst der Wettbewerb. Navoi aus Usbekistan und Kazzinc aus Kasachstan zeigen Ambitionen. Beide planen Kapitalmarktaktivitäten und neue Vertriebskonzepte.

Laut World Gold Council ist das Angebot 2025 leicht auf 3.672 Tonnen Minenproduktion gestiegen – der höchste Stand seit 2018. Der Markt bleibt eng. Das geopolitische Umfeld, die Rolle von Gold als Absicherung sowie technologische Weiterentwicklungen dürften auch 2026 für neue Überraschungen sorgen.