Die letzten Wochen standen ganz im Zeichen eines steigenden Silberpreises. Zwar wurde der Dauer-Anstieg in den vergangenen Tagen abgebremst, die Branche wertete dies allerdings vor dem Hintergrund der beständig guten jüngsten Performance, als normales Marktverhalten. Analysten gehen sogar davon aus, dass der Silberpreis derzeit den größten Anstieg seit 2014 erlebt.

Erhöhte Nachfrage aus der Industrie, wie zum Beispiel aus dem zahnmedizinischen Bereich, politische Faktoren wie der Brexit und bevorstehende Wahlen in der EU mit unvorhersehbarem Ausgang lassen Silber als krisensichere Anlage noch heller strahlen.

Bergbaufirmen wie Americas Silver Corp. (WKN: A2DJTQ) oder First Majestic Silver Corp. (WKN: A0LHKJ) konnten von dieser Super-Rally schon mit einem Kursplus von 25 Prozent profitieren.

Die überwiegende Meinung der Experten: Mit aktuell 18 US Dollar ist ein rundes Niveau erreicht mit guten Chancen die Marke von 19 US Dollar zu nehmen. Grund genug für eine ganze Branche sich auf die Schultern zu klopfen. Weit mehr als zufriedener Optimismus herrscht dagegen derzeit bei Branchenvertretern in Mexiko. Dort befindet sich nämlich der Peso gerade im freien Fall und treibt die Gewinnmargen der Mining – Companies in die Höhe. Diese haben sich schnell auf die aktuell „etwas angespannte“ Lage der Landeswährung eingestellt und verkaufen nun Silber gegen US Dollar. Allein im Jahr 2015 wurden in Mexiko fast 6000 Tonnen Silber gefördert, das Land belegt weltweit die Pole-Position unter den Produzenten des Edelmetalls.

George Cheveley, Fondmanager von Investec Global Natural Resources: „Die Abwertung des Pesos senkt nicht nur die Kosten für die Silberförderer, sondern für sämtliche Minenbetreiber in Mexiko!“ Da in Mexiko rund 70 Prozent der Förderkosten, wie Energie und Löhne in Peso anfallen, kommen die Währungseffekte hier besonders zum Tragen. Der Branchendienst GFMS schätzt, dass allein durch den Verfall des Kurses der mexikanischen Landeswährung die lokalen Minenbetreiber so in den letzten Monaten durchschnittlich rund sieben Prozent höhere Margen einfahren konnten.

Wir behalten das Geschehen am Silbermarkt speziell in Mexiko im Auge und werden Ihnen in den kommenden Wochen weitere interessante Player am Markt vorstellen