Während nach Umfragen die AfD bereits die drittstärkste politische Kraft in der BRD sein soll, leiten die USA jetzt eine offizielle Untersuchung gegen NATO-kritische Parteien in Europa ein – natürlich mit Genehmigung der „souveränen“ EU. Man wolle angeblich eine russische Unterwanderung der EU-kritischen Parteien in Europa untersuchen, was natürlich Mumpitz ist. Den unter Obama längst mehrheitlich sozialistischen USA unter fremder Führung geht es vordergründig um die Identifizierung von politischen Gegnern und die Einflussnahme auf diese und somit auf die politische Entwicklung in Europa. Betroffen sollen „EU-skeptische“ Parteien in Frankreich, den Niederlanden, Ungarn, Österreich und Tschechien sein. Die BRD fehlt natürlich auf dieser Liste, da man die großen Parteien hierzulande ohnehin weitestgehend beeinflussen kann.

Unterdessen werden für das aktuelle Jahr weiter mehr als eine weitere Million Immigranten in Deutschland erwartet und selbst Schäuble, der sogar eine spezielle Benzinsteuer von den Deutschen zur Finanzierung der Einwanderung forderte, gab nun in Davos zu, dass die Einwanderungswelle „die Europäer viel mehr kosten werde, als man sich bisher klar gemacht hätte.“ Unsere Schätzungen liegen diesbezüglich bei ca. 45 Mrd. Euro oder mehr je 1 Mio. neue Einwanderer pro Jahr, die die deutschen Steuerzahler stemmen müssen. Dieses Geld wird einerseits über höhere Steuern und Abgaben oder aber über Inflation und somit indirekte Enteignung der Deutschen finanziert werden. Schäuble forderte gar einen „Marshallplan“ um der Krise Herr zu werden.

Lösung gegen Armut

Eine in der letzten Woche lancierte Studie behauptet, die 62 Reichsten der Welt würden mehr besitzen als die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung. Die Lösung seien mehr Steuern und eine gerechtere Umverteilung. Dabei wird überhaupt nicht die Ursache dieser Ungleichheiten analysiert. Einige dieser Reichen sind sicherlich zurecht zu ihrem Vermögen gekommen und man sollte diese Menschen als Vorbild nehmen, doch ein großer Teil davon dürfte von dem Korporatismus, der ja gerade nur in einem starken Staat möglich ist und so als sozialistisch und eben nicht marktwirtschaftlich eingestuft werden muss, profitiert haben. Weiterhin sorgt in den meisten Ländern die hohe Besteuerung sowie die ständige Inflation dafür, dass die Menschen nicht mehr in der Lage sind Vermögen anzusparen und so auch keine Möglichkeit besitzen, zu investieren, während vom Staat Privilegierte sich mit frisch gedrucktem Geld verschulden können. Die Ursache dieser Probleme liegt also wahrlich nicht in zu viel Freiheit und Marktwirtschaft, vielmehr ist der Grund für die zunehmende Schere zwischen Arm und Reich klar beim Staat, seiner Besteuerung sowie seinem zentralistischen Geldwesen zu finden. Wer also unzufrieden ist mit dem, was ihm am Ende des Tages von seiner harten Arbeit bleibt, sollte künftig eher vor einem Finanzamt, der EZB oder dem Reichstag demonstrieren, anstatt den sozialistischen Gewerkschaften und dem Staat auch noch in die Hände zu spielen. Privatwirtschaftliche Unternehmen, die der einzige Erzeuger von Fortschritt, Arbeitsplätzen und Wohlstand sind, sind wahrlich der falsche Ansprechpartner, auch wenn einem das die staatlichen Medien zu suggerieren versuchen und diese Zusammenhänge folglich für weite Teile der Bevölkerung nicht auf den ersten Blick erkennbar sind.

Europa druckt weiter Geld – USA nicht

Während die Regierungen um ihren Machterhalt kämpfen, hatte sich der EZB-Präsident Draghi auf dem World Economic Forum in Davos selbst widersprochen, indem er sagte, die oberste Aufgabe einer Zentralbank wäre es die Preisstabilität zu wahren und fast gleichzeitig weitere Gelddruckprogramme in Aussicht stellte. Auf seine Äußerung hin, wonach man schon im März „einige Bazookas“ hervorzaubern könne, ging der Euro in Talfahrt über und verlor 1,4 US-Cent an Wert zum US-Dollar. Gold und Silber in Euro konnten davon deutlich profitieren und auch der deutsche Aktienmarkt konnte nach den Verlusten seit Jahresbeginne endlich eine technische Erholung starten.

Die Aktienmärkte in den USA und Europa mussten seit Jahresbeginn deutliche Verluste verbuchen, während der Goldpreis von der Flucht aus dem Aktienmarkt leicht profitieren konnte. Die Aktienmärkte haben ein Problem, da nach der Zinsanhebung in den USA die amerikanische Geldmenge erstmals seit 2008 wieder zu fallen beginnt.

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Die Geldmenge in den USA beginnt zu schrumpfen

In der Vergangenheit war es immer so, dass bei einer rückläufigen Geldmenge auch die Aktienmärkte schnell unter Druck kamen. Sowohl der amerikansiche S&P 500 als auch der deutsche DAX haben in den letzten Monaten eine Topping-Formation ausgebildet, die auf eine mittel- oder gar langfristige Trendwende hindeuten könnte, wie man an folgendem Chart sehen kann. Die rote Linie im Chart zeigt den amerikanischen Aktienmarkt um die offizielle Preissteigerungsrate bereinigt. Nominal stand der S&P 500 kürzlich noch 600 Punkte über dem Hoch des Jahres 2000, was den Eindruck eines steigenden Aktienmarktes vermittelt. In der roten Linie sehen Sie den gleichen Index, bereinigt um die offiziell ausgewiesene Preissteigerungsrate in den USA, wodurch der Aktienmarkt in der Spitze des letzten Jahres lediglich das exakt gleiche Niveau wie im Jahr 2000 erreichte. Ein langfristiges Investment in Aktien über die letzten 16 Jahre hinweg brachte also keinen realen Kaufkraftgewinn. Berücksichtigt man nun noch, dass die offiziell ausgewiesene Preissteigerungsrate eine geschönte Statistik ist und die reale Preissteigerung deutlich höher war, so wird klar, dass sich die Aktienmärkte bereits seit der Jahrtausendwende in einem Bärenmarkt befinen, der sich nun mit einer neuen Abwärtsbewegung fortsetzen könnte.

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Der Anstieg des Aktienmarktes in den USA war nur eine monetäre Illusion

Auch dieser Chart, der den S&P 500 und die jeweiligen QE-Programme zeigt, legt diese Vermutung nahe. Die Aktienmärkte konnten seit dem Jahr 2008 nur dann steigen, solange immer neue Dosen an billigem Geld in die Märkte gepumpt wurden. Jedes mal, wenn diese Injektionen abgesetzt wurden, gewannen die rezessiven Kräfte sofort wieder an Überhand und die Märkte brachen ein, worauf die US-Notenbank schnell wieder ein weiteres QE-Programm startete. Wir gehen deshalb ebenso davon aus, dass die Aktienmärkte jetzt unter Druck geraten könnten und die private US-Notenbank FED dann im zweiten oder dritten Quartal wieder die Geldschleusen öffen und die Märkte mittels einem neuen QE-Programm wieder mit billigem Geld fluten dürfte. Diese Maßnahme wäre dann spätestens der Grundstein einer neuen Rallye am Goldmarkt.

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Die Aktienmärkte dürften unter dem Liquiditätsrückgang leiden

Im Euroraum werden zwar die Aktienmärkte durch die fallenden Märkte in den USA beeinflusst werden, doch auf den Goldpreis in Euro dürften diese Ereignisse weniger Auswirkungen haben. Mit Draghis Ankündigung weiterer QE-Maßnahmen druckt die EZB mit voller Geschwindigkeit neues Geld und wertet den Euro immer weiter ab. Ein Trade auf die Parität des Euros zum US-Dollar hat damit weiter sehr gute Chancen und wir setzen darauf. Gold in Euro bleibt damit gut unterstützt. Der Goldpreis in Euro wird also der Geldmengenausweitung im Euroraum, die sie in der grünen Linie im folgenden Chart sehen, folgen und mittelfristig weiter ansteigen.

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Gold in Euro bleibt wird weiter gut durch die EZB unterstützt

Technische Analyse zu Platin

Die wöchentlich von der US-Börsenaufsicht „CFTC“ veröffentlichten Terminmarktdaten für Platin sind gut und die Masse der Spekulanten hat auf fallende Preise gesetzt. In den letzten Wochen und Monaten sahen wir jedoch eine deutliche relative Schwäche, die den Preisrückgang unterstützte. Einem Anstieg des Preises steht zumindest seitens des Terminmarktes nichts im Wege im Augenblick und ein Anstieg bis an den Abwärtstrend wäre jederzeit möglich.

Positionierung der spekulativen Anleger (Commitment of Traders)

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Die Terminmarktdaten für Platin sind bereinigt und eine deutliche Preiserholung wäre jederzeit möglich

Platin in US-Dollar

Der Platinpreis befindet sich immer noch im Abwärtstrend und zeigte zuletzt auch wieder relative Schwäche. Wir wollen jedoch relative Stärke in der Nähe des Abwärtstrends sehen, bevor wir kaufen. Langfristig ist Platin unglaublich günstig und definitiv einen Kauf wert, doch kurzfristig erhalten wir erst dann ein Kaufsignal, wenn der Abwärtstrend überwunden werden konnte. Bis dahin sollte man noch abwarten. Langfristig gesehen ist Platin jedoch ein sehr guter antizyklischer Kauf und spätestens mit einem neuen QE-Programm in den USA dürfte die langfristige Trendwende auch bei Platin mit einem steilen Preisanstieg erfolgen.

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Noch ist der Abwärtstrend beim Platin intakt

Platin in Euro

Auf Eurobasis fiel der Preis bereits Mitte des letzten Jahres unter seine Unterstützung bei 900 Euro je Feinunze. Die große Trendwende sehen wir erst nachhaltig, wenn diese Marke zurückerobert werden kann. Kurzfristig sollte man nach einer Bodenbildung Ausschau halten – zeigt der Preis nach einem Preisrückgang in US-Dollar Stärke und bildet einen Boden aus, so wäre dies eine antizyklische Kaufgelegenheit. Langfristig gesehen ist Platin definitiv ein Kauf, um ein gutes Edelmetalldepot zu diversifizieren.

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Auch der Abwärtstrend für Platin in Euro ist noch intakt