Die Aktie des Goldproduzenten Alacer Gold (WKN A1JFG6) konnte angesichts neuer Übernahmespekulationen um rund 6% zulegen. Das Unternehmen, das die Goldmine Çöpler in der Türkei betreibt, hatte diese Woche Quartalszahlen vorgelegt und dabei auch einen Rückgang der Produktionskosten von 22,6 Mio. USD im Vorquartal auf jetzt 20,8 Mio. USD präsentiert.

Das ist ein entscheidender Fortschritt angesichts des anhaltend schwachen Goldpreises, der weiter unter 1.100 USD pro Unze notiert. Vor Steuern erzielte Alacer in den drei Monaten bis Ende Juni so einen Gewinn von 22,2 Mio. USD nach 19,2 Mio. USD im vorangegangenen Quartal.

Alacer hatte seine Assets im Westen Australiens bereits 2014 abgestoßen und ist nun einer der australischen Goldproduzenten mit den niedrigsten Kosten. Und nach Ansicht der Analysten von IG market ist das Unternehmen einer der besten Goldproduzenten überhaupt, sei aber sehr stark vom Preis des gelben Metalls abhängig.

Nach Ansicht der Experten wären vor allem die vergleichsweise niedrigen Kosten des Unternehmens für mögliche Käufer interessant. Alacer habe in den vergangenen drei oder vier Jahren die richtigen Schritte gemacht und zeige deshalb vielleicht eine bessere Performance als viele Konkurrenten, so IG market weiter.

Zwar seien die Alacer-Aktien angesichts der Goldpreisschwäche zuletzt stark unter Druck geraten, doch verfüge das Unternehmen über eine gute Mine und habe seine problematischen Assets in Western Australia abgestoßen.

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