Sowohl Lundin Mining (WKN A0B7XJ) als auch HudBay Minerals (WKN A0DPL4) produzieren Kupfer und weisen ähnliche Marktkapitalisierungen auf. Anleger würden oft beide Aktien zusammen kaufen, wenn sie in den Kupfersektor einsteigen wollen, erklären die Analysten von Desjardins Securities. Sie allerdings schlagen eine andere Strategie vor.

Ihrer Ansicht nach ist Lundin aktuell immer noch attraktiv bewertet und weise das höhere Potenzial auf einen Kursantieg in naher Zukunft auf, doch könnte Anfang 2016 dann eine Kaufgelegenheit bei HudBay sein, so Desjardins.

Denn, so die Analysten, die Unternehmen würden unterschiedliche Vorgehensweisen verfolgen. HudBay ziehe es vor, Projekte von einer sehr frühen Phase an zu entwickeln, während Lundin in der Regel eher Projekte in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase – produzierende Minen eingeschlossen – erwerbe und Joint Ventures eingehe.

Das könne man derzeit quasi „live“ verfolgen. HudBay fahre gerade die Produktion auf einer Mine hoch (Constancia) und habe eine weitere in der Pipeline (Rosemont). Lundins Pipeline sei weniger voll, auf der anderen Seite gebe es aber mehr Potenzial auf einen positiven Newsflow im Jahr 2015 und Anfang 2016 von den jüngst erworbenen Projekten.

Ausgehend von den erwarteten Cahsflows glaubt Desjardins, dass die Lundin-Aktie derzeit einen besseren Wert biete als HudBay-Aktien. Das aber könne sich Anfang des kommenden Jahres ändern, so die Experten, da sich dann das Wachstumstempo bei Lundin verlangsamen werde. Die Chance sei zwar groß, dass Lundin eine weitere Akquisition tätigt, die Analysten erwarten das aber erst im zweiten Halbjahr 2016 und beziehen es somit aktuell nicht in ihre Berechnungen mit ein.

Entsprechend rät Desjardins zum Kauf der Lundin-Aktie und sieht das Kursziel bei 8 Dollar. Die HudBay-Aktie wird derzeit mit „halten“ bewertet bei einem Kursziel von 13 Dollar. Das aber, so die Experten, könne in den kommenden Jahren um 4 Dollar steigen, wenn HudBay die Produktion auf der Constancia-Mine ausbaue.

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