Es ist davon auszugehen, dass die Verhandlungen zwischen den südafrikanischen Goldproduzenten, der National Union of Mineworkers (NUM), die 57% der Bergleute des Landes repräsentiert, sowie der radikaleren Gruppe, der Association of Mineworkers and Construction Union (AMCU), die für ungefähr 29% der Bergleute in Südafrika spricht, schwierig werden.

Berichten zufolge verlangt die NUM eine Lohnsteigerung von 84%, während die AMCU sogar verlangt, dass die Gehälter mehr als verdoppelt werden.

Die Rohstoffanalysten der Commerzbank jedenfalls werden die Verhandlungen genau im Auge behalten, denn im vergangenen Jahr hatten lange Streiks die Produktion von Platingruppenmetallen in Südafrika schwer beeinträchtigt.

Wie die Analysten erklärten, habe die AMCU bereits gedroht, zu streiken, sollte sie bei den Verhandlungen außen vor gelassen und dennoch eine Vereinbarung getroffen werden, so die Commerzbank. Zwar sinke die Bedeutung Südafrikas für den Goldmarkt seit Jahren, führen die Experten weiter aus, doch sei das Land 2014 mit 145 Tonnen – das entspreche 4,9% der weltweiten Minenproduktion – immer noch der sechstgrößte Goldproduzent der Welt gewesen. Ein langer Streik würde deshalb immer noch einen Einfluss auf das Goldangebot und damit den Goldpreis haben, so die Commerzbank.

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