Der größte Goldproduzent der Welt Barrick Gold (WKN 870450) ist mit seinem Gewinn des ersten Quartals hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben. Das lag vor allem daran, dass der Goldausstoß niedriger ausfiel als im Vorjahr.

Der Konzern aus Toronto meldete für die ersten drei Monate 2015 einen Nettogewinn von 57 Mio. Dollar oder 5 Cent pro Aktie nach 88 Mio. Dollar oder 8 Cent je Aktie im gleichen Quartal des Vorjahres. Der um einmalige Posten bereinigte Gewinn lag ebenfalls bei 5 Cent pro Aktie und damit deutlich unter den 9 Cent pro Aktie, die 19 im Vorfeld von Bloomberg befragte Analysten im Durchschnitt vorhergesagt hatten. Der Quartalsumsatz fiel von 2,65 auf 2,35 Mrd. Dollar und verfehlte damit ebenfalls die Erwartungen.

Barrick arbeitet verstärkt daran, seine immensen Verbindlichkeiten zu reduzieren, die Kosten zu senken und die Erträge zu verbessern, nachdem die Aktie des Unternehmens in den drei Jahren bis Ende 2014 um 70% eingebrochen war. Executive Chairman John Thornton hat Schritte eingeleitet, um die Unternehmensstruktur weniger zentralistisch zu machen und das Unternehmen zu verschlanken, nachdem er die Verantwortung für Barrick vor rund einem Jahr von Gründer Peter Munk übernahm.

Am Aktienmarkt scheint man diese Anstrengungen zu honorieren. Die Barrick-Aktie ist 2015 an der Börse Toronto um bislang 24% gestiegen und hat damit das Plus von 12% im Standard & Poor’s/TSX Global Gold Sector Index deutlich übertroffen.

Barrick förderte in den drei Monaten bis Ende März 1,39 Mio. Unzen Gold. Im Vergleichszeitraum 2014 waren es hingegen noch 1,59 Mio. Unzen des gelben Metalls. Die von Bloomberg befragten Analysten hatten im Mittel mit 1,49 Mio. Unzen Gold gerechnet.

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