Die Experten von Sharps Pixley gehören zu einer Minderheit unter den Analysten, die sich dem Goldsektor widmen, den Optimisten. Sie sagen nämlich voraus, dass das gelbe Metall dieses Jahr im Schnitt 1.321 USD pro Unze kosten wird. Dabei erwartet Sharps Pixley ein Hoch von 1.450 und ein Tief von 1.170 USD pro Unze.

Einen Anstieg des Leitzinses in den USA haben die Analysten zwar in ihre Prognose einbezogen, sie glauben aber, dass die Zentralbanken der westlichen Welt im zweiten Halbjahr dazu übergehen werden, die Deflation mit Maßnahmen, die den Inflationsdruck erhöhen, zu bekämpfen. Darüber hinaus rechnet Sharps Pixley mit einer guten physischen Nachfrage nach Gold, da der starke US-Dollar Anleger dazu bringen werde, sich gegen eine Abwertung bei den Währungen der Emerging Markets abzusichern.

Zusammengefasst glauben die Experten, dass Gold eine Wendepunkt erreicht hat und die Anleger nun wieder verstärkt ihr Kapital im Edelmetallsektor investieren werden. Darüber hinaus würden Short-Eindeckungen und neue Long-Positionen im Futures-Markt den Goldpreis treiben, heißt es in der Prognose weiter. Darin wird auch davon ausgegangen, dass Gold bei 1.450 USD pro Unze Widerstand sehen wird. Sharps Pixley glaubt nicht, dass Gold diese Marke ohne neue Produktinnovationen oder wirtschaftliche Ereignisse, die sich niemand wünschen könne, überwinden können wird.

Die Experten liegen mit ihrer Prognose erheblich höher als andere Vertreter ihrer Zunft. So geht beispielsweise der bekannte Marktkommentator und leitende Ökonom bei Dundee Capital Markets Martin Murenbeeld davon aus, dass Gold im Schnitt im ersten Quartal 2015 1.200 USD pro Unze kosten und dann zum Jahresende bei 1.277 liegen werde. Erst für das zweite Quartal 2016 rechnet Murenbeeld damit, dass der Goldpreis wieder über die Marke von 1.300 USD pro Unze steigen wird.

Die Standard Bank geht davon aus, dass Gold 2015 im Schnitt nur 1.223 USD pro Unze kosten wird, erwartet aber für 2016 und 2017 einen Anstieg des Goldpreises auf Grund einer verbesserten Dynamik bei Angebot und Nachfrage. Dabei beziehen sich die Analysten auf einen erwarteten Rückgang der Goldproduktion von 2% über die nächsten fünf Jahre. Gerechnet wird mit einem Angebotsüberschuss im Goldmarkt von 322 Tonnen dieses und 138 Tonnen nächstes Jahr. 2017 dann sollte der Goldmarkt nach Ansicht der Experten ein Defizit von 48 Tonnen ausbilden

Gold blickt auf eine Woche zurück, die es in sich hatte. Nach der völlig überraschenden Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank, die Bindung des Franken an den Euro aufzuheben, schoss der Preis für das gelbe Metall auf ein Hoch von 1.282 USD pro Unze – den höchsten Stand seit Ende August und ein Plus von 5% auf Wochensicht. Damit hat Gold sich mittlerweile ungefähr 140 USD von seinem Tief Anfang November entfernt.

Risikohinweis: Die GOLDINVEST Media GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf www.goldinvest.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die GOLDINVEST Media GmbH und ihre Autoren schließen jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich aus. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.

Laut §34b WpHG möchten wir darauf hinweisen, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Media GmbH Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenskonflikt besteht. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner kann zwischen den hier erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Media GmbH ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag bestehen oder bestanden haben, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben sein kann.