Nachdem Tahoe Resources (WKN A1C0RA) im Januar die kommerzielle Produktion auf der Silber-, Blei- und Zinkmine Escobal ausgerufen hatte, beschloss das Unternehmen nun die Ausschüttung der ersten Dividende in der Unternehmensgeschichte. Dabei soll es sich um eine monatliche Dividende von 2 Cent pro Aktie handeln.

Wie Tahoes CEO Kevin McArthur erklärte, habe man in jedem der ersten drei Produktionsquartale einen starken Cashflow generiert und dieses Quartal die Verbindlichkeiten um 25 Mio. Dollar zurückgeführt. Nun, da die Escobal-Mine sich dem Ziel für das erste Jahr einer Produktion von 18 bis 21 Mio. Unzen Silber nähere, sei es deshalb Zeit die Ausschüttung einer Dividende aufzunehmen, die man für nachhaltig halte und die mit der Zeit auch steigen könnte, so McArthur.

Das Unternehmen hatte für das dritte Quartal 2014 einen Nettogewinn von 20 Mio. Dollar oder 13 Cent pro Aktie gemeldet, der aus einem Umsatz von 90,3 Mio. Dollar resultierte. Die operativen Kosten summierten sich auf 53,4 Mio. Dollar, was einen Gewinn aus dem Minenbetrieb von 36,9 Mio. Dollar bedeutete.

Tahoe hatte in den drei Monaten bis Ende September einen Ausstoß von 5,2 Mio. Unzen zu Gesamtcashkosten von 7,02 USD pro Unze erzielt. Die so genannten „all-in sustaining costs“ (AISC) beliefen sich dem Unternehmen zufolge dabei auf 9,62 USD pro Unze. Insgesamt hat Tahoe damit bisher 15.1 Mio. Unzen Silber produziert.

Aktuell arbeitet man an einer Expansion der Kapazität von Escobal auf 4.500 Tonnen pro Tag. Diese Arbeiten sollen Ende kommenden Jahres abgeschlossen werden. Vergangene Woche hatte das Unternehmen zudem gemeldet, dass die gemessenen und angezeigten Ressourcen seiner wichtigsten Mine um 18% gestiegen seien. Insgesamt würden die gemessenen und angezeigten Ressourcen damit 433,9 Mio. Unzen Silber bei einem durchschnittlichen Gehalt von 346 Gramm pro Tonne betragen, so Tahoe. Das ist ein signifikanter Anstieg im Vergleich zur letzten Schätzung aus Januar dieses Jahres.

Die geschlussfolgerten Ressourcen bezifferte Tahoe mit 9,3 Mio. Unzen Silber bei einem Durchschnittsgehalt von 224 Gramm je Tonne. Die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven machten demzufolge 31, 4 Mio. Tonnen bei durchschnittlich 347 Gramm Silber pro Tonne aus, was 350,5 Mio. Unzen Silber des Minenplans entspricht.

Das Unternehmen rechnet nun mit einer durchschnittlichen Produktion von 19,1 Mio. Unzen Silber bzw. 22,4 Mio. Unzen Silberäquivalent pro Jahr in den ersten zehn Jahren des Minenlebens von Escobal.

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