Um mehr als 5% ging es gestern mit den Aktien des Silberproduzenten First Majestic Silver (WKN A0LHKJ / TSX FR) nach unten. Das kanadische Unternehmen meldete für das zweite Quartal zwar einen Gewinnanstieg, konnte die Erwartungen des Marktes damit aber nicht erfüllen.

First Majestic erzielte in den drei Monaten bis Ende Juni einen Anstieg des Gewinns von 7,6 Mio. Dollar oder 6 Cent pro Aktie nach 0,2 Mio. Dollar (Break-Even) im gleichen Zeitraum 2013. Der operative Gewinn der Minen des Unternehmens fiel allerdings im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 14,3 auf 9,5 Mio. Dollar.

Dabei hatte First Majestic im zweiten Quartal dieses Jahres eine Rekordproduktion von rund 3,86 Mio. Unzen Silberäquivalent erzielt, was einen Anstieg von 6% gegenüber den ersten drei Monaten 2014 bedeutete. Das war vor allem auf die höheren Durchsatzraten auf der Del Toro-Mine und dem San Martin-Asset zurückzuführen, nachdem das Unternehmen auf beiden Minen Expansionsarbeiten abgeschlossen hatte.

Auf Grund des neuen Zeitplans für das Expansionsprojekt auf der La Encantada-Mine hat First Majestic zudem die Kostenprognose für das Fiskaljahr 2014 angepasst. Die Cashkosten sollten nun weiterhin in der zuvor ausgegebenen Spanne von 8,67 bis 9,12 USD pro Unze Silber liegen. Die so genannten „all-in sustaining cost“, die einen umfassenderen Überblick über die tatsächlichen Kosten der Produktion einer Unze des Edelmetalls geben sollen, dürften der neuen Schätzung zufolge allerdings von bislang erwarteten 15,87 bis 16,69 auf 16,66 bis 16,96 USD steigen.

An der Produktionsprognose von 12,7 bis 13,3 Mio. Unzen Silber bzw. 14,8 bis 15,6 Mio. Unzen Silberäquivalent hält First Majestic fest.

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