Kolumne von Ingrid Heinritzi

Globale Bergbautätigkeit im Aufschwung

Eine Studie bringt es auf den Punkt: Im ersten Halbjahr 2014 sprechen alle Anzeichen für eine stetige Verbesserung in der Bergbaubranche. Auch Urangesellschaften wie Fission Uranium blicken nach vorne.

Die Studie der kanadischen Marktforschungsgesellschaft SNL Metals Economics Group (SNI MEG) beruht auf der Beobachtung von Bohrergebnissen, Ressourcenschätzungen, Projektentwicklungen, Übernahmen und Projektfinanzierungen. Dieser sogenannte Pipeline Activity Index gilt als einer der wichtigsten Indikatoren der weltweiten Bergbaubranche. Eine, wenn auch noch langsame Erholung konnte also festgestellt werden.

An einigen kleineren Gesellschaften im Uransektor wie bei Fission ist dieser Trend gut zu beobachten. Auf der anderen Seite gibt es gerade bei Uran auch einige Rückschläge für die Uranproduzenten, nicht zuletzt aufgrund des noch niedrigen Rohstoffpreises. Cameco hat dagegen seine Inbetriebnahme der großen Cigar Lake-Mine aufgrund technischer Schwierigkeiten (zu wenig gefrorener Boden) verschoben. Diese Entwicklungen bei den Produzenten sollten über das dadurch dem Angebot entgehende Material positiv auf den Uran-Preis wirken.

Andererseits sollte die Urannachfrage steigen. Auch wenn noch nicht genau gesagt werden kann, wie viele Atomkraftwerke in Betrieb genommen werden, so spricht Einiges für einen Aufschwung der Kernenergie und damit für einen steigenden Uranpreis. Saubere Luft und immenser globaler Energiebedarf sind die Stichworte. So entschied sich ja auch Japan für eine Wiederinbetriebnahme der abgeschalteten Atomkraftwerke.

In Saskatchewan, Kanada ist nicht nur Cameco mit Hochdruck zu Gange, sondern auch Fission Uranium (ISIN: CA33812R1091) auf seinem Patterson Lake South-Projekt. Nachrichten und Bohrergebnisse dieser Gesellschaft, die wohl auf einem der größten Uranfunde sitzen dürfte, fallen immer positiv aus. So wurden aktuell erste Ergebnisse des Sommer-Bohrprogramms Ende Juli verkündet. Laut Präsident Ross McElroy sei das Ergebnis einfach zusammen zu fassen: "14 Bohrlöcher – 14 Treffer". Die Mineralisierung würde sich jetzt noch weiter nördlich als bisher bekannt, fortsetzen.