Rohstoffaktien: Drei Gründe für steigende Aktienkurse

Rohstoffaktien: Drei Gründe für steigende Aktienkurse

Weltweit gibt es bei den Börsen drei "Hotspots" für die Junior-Rohstoffaktien: Die Toronto Stock Exchange (TSX) in Kanada, die Australian Stock Exchange (ASX) sowie der Alternative Investment Market, kurz AIM, in London. Nach den Krisenjahren haben die Aktienkurse an diesen Börsen im vergangenen Jahr eine Bodenbildung vollzogen und befinden sich in einer allmählichen Erholung. Dass diese unter Schwankungen verläuft, ist für den Rohstoffexperten Rick Rule von Sprott Global Resource Investments keine Überraschung, sondern der Normalfall.

Die Volatilität, die der Markt zeigt, werde sich halten, glaubt Rule. Zugleich setzt der Experte darauf, dass die Aktienkurse im Rohstoffsektor tendenziell weiter steigen werden – trotz dieser Schwankungen. Rule ist optimistisch und empfiehlt Anlegern, die am Rohstoffsektor interessiert sind, ihre Investments in dieser Branche hochzufahren. Der Sprott-Gründer warnt zugleich aber davor, Rohstoffaktien nach dem "Gießkannenprinzip" zu kaufen in der Hoffnung, dass bei einer großen Anzahl der eine oder andere Treffer dabei ist. Dafür sind die Titel in der Branche, vor allem die Juniors, viel zu riskant. Anleger sollten sich die Aktien, in die man Geld investieren will, genau anschauen und so Risiken minimieren – die richtige Auslese bringt den Erfolg.

Rick Rule: Juniors sind fundamental unterbewertet

Seinen Optimismus für die Aktienkurse der Rohstoffbranche begründet Rule vor allem mit drei fundamentalen Faktoren. Zum einen leben die Aktivitäten des Sektors im Bereich der Unternehmenszusammenschlüsse nach einer langen Durststrecke wieder auf. Zuletzt hatte es einige interessante Übernahmen und Mergers gegeben. Dies sei positiv für den Sektor, glaubt Rule unter anderem mit Blick auf die Verwaltungsausgaben der Junior-Minenaktien. Hier haben größere Konzernen eine wesentlich bessere Effektivität. Nicht zuletzt dürfte sich eine M&A-Welle wie im Vorfeld der Krise positiv auf die Bewertungen der Aktien auswirken, denn die Zukäufer zahlen oftmals Aufschläge, die auch auf andere Titel abfärben.

Ohnehin sieht Rule die Bewertungen im Rohstoffsektor zum anderen als sehr niedrig an. In den Jahren vor der Krise haben die Unternehmen des Sektors viel Geld einsammeln können, so der Experte. An der Börse seien viele Titel zu finden, die unter ihren Cash- und Assetwerten notieren. Das zeigt die extrem niedrigen Erwartungen, die die Börse derzeit an die Rohstoffbranche hat. Für antizyklisch orientierte Investoren ist dies hoch interessant: Es brauche nicht viel, um die Erwartungen der Investoren zu übertreffen, glaubt Rule und rechnet mit entsprechend positiven Auswirkungen auf die Börsenkapitalisierungen der Bergbauunternehmen.

Top-Rohstoffaktien haben geringe Bewertungen

Die sehr niedrigen Bewertungen finden sich nach Rules Aussagen zudem sogar bei den Top-Werten des Sektors, was für den Experten der dritte wichtige fundamentale Faktor für ein Investment in Rohstoffaktien ist. Dass in diesem fundamental für Neuinvestments günstigen Umfeld ein aufkeimender Boom laut Rule bei den Neuentdeckungen aufkommt, dürfte die Börse mit Wohlwollen sehen.

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