Die Analysten von Cowen und Company halten nach den jüngsten Neuigkeiten zum Pinion-Projekt von Gold Standard Ventures (WKN A0YE58) an ihrem Kursziel von 1,88 Dollar und dem Rating „outperform“ fest.

Wie zuvor angekündigt habe Gold Standard damit begonnen, historische Bohrkerne des vor Kurzem übernommenen Pinion-Projekts, das an das Railroad-Projekt des Unternehmens angrenzt, zu analysieren. Die Ergebnisse dieser Analysen hätten zwar auch Goldvererzung aufgezeigt, wichtiger sei aber, so die Experten, dass sie es Gold Standard erlaubt hätten, die Fehler der in der Vergangenheit auf dem Projekt tätigen Unternehmen zu erkennen. Es werde nun ein neues Bohrprogramm entworfen, das in größere Tiefen vordringen und sich auf die Brekzienzone konzentrieren müsse, so Cowen.

Bislang, führen die Analysten weiter aus, habe das Unternehmen zwölf historische Bohrkerne überprüft, die positive Hinweise in Bezug auf das Auftreten von Goldvererzung zu geben scheinen. Die Geologen von Gold Standard hätten bei der Untersuchung festgestellt, dass 72% der Bohrkerne nicht getestet wurden und dies dann selbst unternommen. Dabei hätten die Ergebnisse das Vorkommen von Goldvererzung bestätigt. Am vielversprechendsten sei dabei ein Analyseergebnis, das 35,4 Meter mit 1,063 Gramm Gold pro Tonne erbracht habe.

Hauptsächlich hätten die Ergebnisse der Neuanalyse aber weiterhin die Bedeutung der Kollapsbrekzie als Herbergsgestein für Gold bekräftigt und angedeutet, dass die bisherigen Bohrungen zu wenig tief waren, um das Potenzial der unteren Brekzienzone angemessen zu erkunden.

Gold Standard habe, so Cowen weiter, geschlossen, dass die historischen Bohrungen sich nicht auf die Brekzienzone konzentrierten und damit die wahre Beschaffenheit der Lagerstätte nicht erkannten. Wichtig sei, so die Analysten, dass die historischen Bohrungen damit sowohl die vertikale als auch laterale Begrenzung der Goldvererzung nicht definierten hätten.

Basierend auf den nun vorliegenden Informationen werde Gold Standard nun ein neues Bohrprogramm entwerfen, dass zwei Ziele habe: zum einen die Bestätigung der historischen Bohrungen, was zu einer aktualisierten, dem kanadischen Standard NI 43-101 entsprechenden Ressourcenschätzung führen solle. Zum zweiten solle mit den geplanten Bohrungen das Potenzial auf eine Ausdehnung der bekannten Vererzung untersucht werden.