Tagesbericht vom 11.04.14

Der Goldpreis gibt im gestrigen New Yorker Handel von 1.324 auf 1.318 $/oz nach. Heute Morgen stabilisiert sich der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong und notiert aktuell mit 1.321 $/oz um etwa 5 $/oz über dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien geben weltweit gegen den stabilen Goldpreis nach.

Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Handelsblatt: „An diesem Mittwoch findet im Berliner Congress Center der 20. Deutsche Bankentag statt. Vor drei Jahren hielt dort der damalige Bundespräsident Christian Wulff eine Ruck-Rede, rügte die Risiken des Finanzsystems. Doch viel getan hat sich seitdem nicht“.
Kommentar: Doch, Wulff ist nicht mehr Bundespräsident.

Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis entwickelt sich der Goldpreis bei einem schwächeren Dollar seitwärts (aktueller Preis 30.534 Euro/kg, Vortag 30.585 Euro/kg). Am 18.07.11 hatte der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen der fehlenden Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und den Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der seit Anfang 2011 negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem Ausverkauf der letzten Monate ab 2014 wieder mit einer stabileren und freundlicheren Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.

Silber kämpft mit der 20 $/oz-Marke (aktueller Preis 20,00 $/oz, Vortag 20,00 $/oz). Platin zeigt sich freundlicher (aktueller Preis 1.454 $/oz, Vortag 1.441 $/oz). Palladium verbessert sich (aktueller Preis 785 $/oz, Vortag 778 $/oz). Die Basismetalle zeigen sich uneinheitlich. Nickel kann um 2 % zulegen und bestätigt das Kaufsignal von Mitte März.

Der New Yorker Xau-Goldminenindex verliert 1,7 % oder 1,6 auf 94,2 Punkte. Bei den Standardwerten fallen Goldcorp 3,6 % und New Gold 3,4 %. Iamgold erholt sich um 1,6 %. Bei den kleineren Werten geben Atna und Entree jeweils 7,7 % sowie Veris 7,4 % nach. Carpathian erholt sich um 16,7 %. Bei den Silberwerten fallen Alexco 6,4 % und Aurcana 6,4 %. Impact kann um 4,9 % zulegen.

Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel nachgebend. DRD verlieren 2,6 % und Anglogold 1,8 %.

Die australischen Goldminenaktien entwickeln sich heute Morgen schwächer. Bei den Produzenten fallen Hill End 20,0 %, Dragon 13,3 % und Focus 12,5 %. Kingsrose können 7,7 % und Beadell 3,9 % zulegen. Bei den Explorationswerten fallen Signature 50,0 % und Drake 12,5 %. Bassari erholen sich 12,5 % und Golden Rim 11,1 %. Bei den Metallwerten gibt Grange 5,5 % ab. Paladin können um 4,7 % und Mincor 3,9 % (Vortage +6,2 %, +7,4 %) zulegen.

Stabilitas Fonds

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verbessert sich um 2,3 % auf 57,48 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Altona (+6,1 %) und Beadell (+3,9 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Focus (-12,5 %) und Ramelius (-4,4 %). Der Fonds dürfte heute weniger als der Xau-Vergleichsindex nachgeben.

Seit dem Jahresbeginn arbeitet sich der Fonds auf den 1. Platz von 79 Fonds nach oben: http://www.onvista.de/fonds/performance.html?TIME_SPAN=CY&DIA=ABS&TYPE_FUND=72&FOCUS=5584&SELECTED_ID=EUR

In der Monatsauswertung zum 31.03.14 verliert der Fonds mit 6,4 % etwas weniger als der Xau-Vergleichsindex, der um 7,0 % nachgibt. Seit dem Jahresbeginn baut der Fonds mit einem Gewinn von 27,5 % den Vorsprung auf den Xau-Vergleichsindex (+13,7 %) damit weiter aus. Das Fondsvolumen reduziert sich bei leichten Zuflüssen um etwa 4 % auf 11,2 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2009: 131,1 % (bester Goldminenfonds)
Gewinn im Jahr 2010: 81,3 % (zweitbester Goldminenfonds)
Verlust im Jahr 2011: 22,3 %
Verlust im Jahr 2012: 14,0 %
Verlust im Jahr 2013: 62,9 %
Gewinn im Jahr 2014: 27,5 % (Xau-Vergleichsindex: +13,7 %)

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Der Stabilitas Silber & Weissmetalle (A0KFA1) verbessert sich um 0,1 % auf 25,84 Euro. Bester Fondswert ist heute Impact (+4,9 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Alexco (-6,4 %), Aurcana (-6,4 %) und Impala (-4,9 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum Hui-Vergleichsindex zurückfallen.

In der Monatsauswertung zum 31.03.14 verliert der Fonds mit 10,9 % deutlich stärker als der Hui-Vergleichsindex, der um 6,2 % nachgibt. Der Fonds spiegelt damit die schwächere Entwicklung der Silberaktien wieder. Seit dem Jahresbeginn fällt der Gewinn mit 14,5 % damit hinter den Gewinn des Hui-Vergleichsindex (+16,9 %). Das Fondsvolumen fällt parallel zum Kursrückgang um etwa 11 % auf 21,8 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2009: 47,9 %
Gewinn im Jahr 2010: 60,3 % (zweitbester Rohstofffonds 2010, Euro und Euro am Sonntag)
Verlust im Jahr 2011: 27,3 %
Verlust im Jahr 2012: 3,7 %
Verlust im Jahr 2013: 53,7 %
Gewinn im Jahr 2014: 14,5 % (Xau-Vergleichsindex +16,9 %)

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Der Stabilitas Gold+Resourcen (A0F6BP) verbessert sich um 1,2 % auf 24,22 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Mincor (+3,9 %) und Gold Road (+2,9 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Ramelius (-4,4 %) und St Barbara (-3,9 %). Der Fonds dürfte heute etwas weniger als der Xau-Vergleichsindex nachgeben.

Seit dem Jahresbeginn präsentiert sich der Fonds als bester von 210 Fonds im Bereich Rohstoffaktien: http://www.onvista.de/fonds/performance.html?TIME_SPAN=CY&DIA=REL&TYPE_FUND=ALL&FOCUS=5495&SELECTED_ID=EUR

In der Monatsauswertung zum 31.03.14 verliert der Fonds mit 5,2 % etwas weniger als der Xau-Vergleichsindex, der um 7,0 % nachgibt. Seit dem Jahresbeginn entwickelt sich der Fonds mit einem Gewinn von 30,7 % deutlich besser als der Xau-Vergleichsindex (+13,7 %). Das Fondsvolumen bleibt durch Zuflüsse mit 3,8 % konstant.

Gewinn im Jahr 2009: 12,4 %
Gewinn im Jahr 2010: 21,8 %
Verlust im Jahr 2011: 30,9 %
Verlust im Jahr 2012: 20,1 %
Verlust im Jahr 2013: 58,3 %
Gewinn im Jahr 2014: 30,7 % (Xau-Vergleichsindex +13,7 %)

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Der Stabilitas Gold & Resourcen Special Situations (A0MV8V) verbessert sich um 0,6 % auf 20,69 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Voyager (+50,0 %), Haranga (+36,7 %), Gladiator (+25,0 %), Pacific Ore (+17,7 %) und Western Potash (+11,8 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Mt Magnet (-30,0 %), Crucible (-14,3 $) und Focus (-12,5 %). Der Fonds dürfte sich heute gegen den TSX-Venture Vergleichsindex stabil entwickeln.

In der Monatsauswertung zum 31.03.14 verliert der Fonds mit 5,2 % etwas stärker als der TSX-Venture Vergleichsindex, der um 2,5 % nachgibt. Seit dem Jahresbeginn verbessert sich der Fonds mit einem Gewinn von 10,9 % weiterhin stärker als der TSX-Venture Vergleichsindex (+3,8 %). Das Fondsvolumen bleibt bei leichten Zuflüssen mit 2,3 Mio Euro konstant.

Gewinn im Jahr 2009: 73,1 %
Gewinn im Jahr 2010: 87,4 % (bester Rohstoff- und Energiefonds, Handelsblatt)
Verlust im Jahr 2011: 22,3 %
Verlust im Jahr 2012: 37,1 %
Verlust im Jahr 2013: 54,7 %
Gewinn im Jahr 2014: 10,9 % (TSX-Venture Vergleichsindex: +3,8 %)

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.