Einen großen Sprung machte der Goldpreis in den USA nach Veröffentlichung der Protokolle zur letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank nicht, doch war die Stimmung leicht positiv. Im europäischen Handel hingegen legte Gold noch einmal deutlicher zu und kostet derzeit rund 1.321 USD pro Unze.

Die Protokolle der Fed-Sitzung hatten gezeigt, dass die US-Notenbanker die Zinsen wohl doch nicht so bald anheben werden, wie von vielen Beobachtern erwartet. Die vor kurzem veröffentlichten Prognosen zur Zinsentwicklung seien vom Markt überinterpretiert worden, hieß es von Mitgliedern des Ausschusses gemäß der Protokolle.

Der US-Dollar reagierte deutlich und gab gegenüber dem Euro deutlich nach. Derzeit gibt es somit für einen Euro rund 1,3858 Dollar, was positiv für den in US-Dollar gehandelten Goldpreis ist.

Der Goldpreis war nach dem Treffen des geldpolitischen Ausschusses der Fed unter Druck geraten, nachdem eine Befragung der Notenbankmitglieder gezeigt hatte, dass der Leitzins bereits Ende 2015 wieder bei 1% liegen könnte. Fed-Chefin Janet Yellen hatte in einer Pressekonferenz zudem erklärt, dass man eventuell beginnen könnte, die Zinsen sechs Monate nach Auslaufen des Stimulusprogramms für die US-Wirtschaft (Quantitative Easing) anzuheben.

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