Westeuropa ist nicht gerade ein „Hot Spot“ für Anlagetipps aus der Rohstoffbranche. Viele Börsianer haben andere Regionen im Blick – Afrika, den amerikanischen Doppelkontinent, Asien und auch Australien. Portugal, der Kosovo und Deutschland dürften in den Depots vieler Anleger bei den Rohstoffaktien nur am Rande vorkommen, falls überhaupt. Dabei gibt es interessante Rohstoffregionen in Westeuropa – hierzulande erlebt zum Beispiel das Erzgebirge eine kleine Renaissance.

Unser Kolumnist Mickey Fulp hat in einem aktuellen Beitrag ein Unternehmen ins Visier genommen, das sich in Westeuropa in Rohstoffprojekten diverser Art engagiert: Avrupa Minerals (ISIN: CA05453A1084). Fulp ist an dem Unternehmen selbst beteiligt, worauf er in seinem aktuellen Beitrag klar hinweist. Er habe sich bei diversen Platzierungen der Kanadier beteiligt und bisher keine Aktie abgegeben. Und, was für interessierte Investoren wichtiger ist, er ist mit den Fortschritten der Company enorm zufrieden.

Avrupa-Aktien im Höhenflug

Nachdem die Aktie der Gesellschaft lange Zeit als Folge der Baisse im Rohstoffsektor dahin dümpelte, kam es in den vergangenen Wochen zu einem deutlichen Kurssprung. Von Kursen um 0,10 Kanadischen Dollar (CAD) per 21.2. hat dich der Avrupa-Aktienkurs seitdem mehr als verdoppelt. Und Fulp sieht weiteres Potenzial für die Gesellschaft, die 38,5 Millionen Aktien ausgegeben habe. Voll verwässert steigt die Zahl auf 60 Millionen, doch die existierenden Optionen sind zum Teil aus dem Geld, eine Ausübung zurzeit damit nicht lohnend.

Avrupa Minerals engagiert sich als sogenannter „prospect generator“, baut sein Geschäftsmodell damit vornehmlich auf Partnerschaften auf. Die Gesellschaft identifiziert dabei interessante Rohstoffprojekte, anschließend bringt man diese in Joint Ventures voran. Dabei können die Partner durch Investitionen in die Exploration der Gebiete Anteile am jeweiligen Rohstoffprojekt erwerben – ein klassisches und weit verbreitetes Modell, das Avrupa Minerals verfolgt. Das Modell hat Charme, denn durch die Finanzierung der Explorationsinvestitionen seitens der Partner ist Avrupas finanzielles Risiko sehr gering. Der Nachteil ist natürlich, dass der Anteil an den Projekten durch die „Earn-In-Vereinbarungen“ sinkt.

Avrupa mit Fortschritten unter anderem in Portugal

Dass man mit dem Geschäftsmodell Erfolg hat, beweisen die Nordamerikaner zum Beispiel in Portugal. Dort betreibt die Gesellschaft drei Joint Ventures unter anderem in den Bereichen Gold und Wolfram, eins mit dem chilenischen Bergbauriesen Antofagasta (ISIN: GB0000456144), zwei mit Blackheath Resources (ISIN: CA09238D1069). Doch das sind allerdings längst nicht alle Pfeile im Köcher der Nordamerikaner. Insgesamt betreut man 15 Rohstoffprojekte. Knapp zwei Drittel davon befinden sich in Portugal, ein Land, das laut Fulp unterexploriert ist, obwohl es gut mit Rohstoffvorkommen ausgestattet sei. Fünf Explorationslizenzen befinden sich im Kosovo, eine weitere im sächsischen Erzgebirge.

Vor allem in Portugal und auf Seite der Finanzierung habe Avrupa Minerals in den vergangenen Monaten signifikante Fortschritte gemacht, kommentiert Fulp die Entwicklung der Gesellschaft. So haben die Kanadier ein Finanzierungsabkommen mit der Callinan Royalties Corporation (ISIN: CA13124H1064) abgeschlossen, die Finanzmittel für Explorationsarbeiten bereitstellen wird und im Gegenzug Royalty-Einnahmen aus den Projekten zugesprochen bekommt. Zudem konnte Avrupa in den vergangenen Monaten durch andere Finanzierungstätigkeiten von strategisch orientierten Investoren 0,95 Millionen Dollar einwerben. Hinzu kommen diverse positive Nachrichten von Bohrprogrammen und Explorationsarbeiten. Besonderes Lob aber zollt der Geologe Fulp der Berufung von Paul Dircksen ins Board von Avrupa. Er kenne Dircksen seit 1985, so Fulp, und empfehle diesen herzlich.

Finanzierungsdeal zwischen Avrupa und Callinan gibt neuen Spielraum

Doch nicht nur in Portugal gibt es Fortschritte. Im Kosovo hat man für das Slivovo-Projekt ein Joint Venture mit der australischen Byrnecut International Ltd vereinbart, die zum deutschen Bergbaukonglomerat Thyssen Schachtbau gehört – diese gehört zwar zur Thyssen-Familie, ist aber kein Teil des DAX-notierten Stahlkonzerns ThyssenKrupp. Byrnecut kann bis 2017 an diesem Projekt bis zu 85 Prozent erwerben, muss hierzu allerdings 3 Millionen Dollar investieren und zudem eine Vormachbarkeitsstudie abschließen – ein typischer Deal für Avrupa Minerals.

Fulp geht davon aus, dass die Kanadier schon kurzfristig weitere potenzielle Partner auf sich aufmerksam machen werden. Der Finanzierungsdeal mit Callinan biete zudem Raum, neue Projekte anzugehen. Liegt Fulp richtig, dürfte von Avrupa Minerals in der nächsten Zeit einiges zu hören sein.

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