Wie erwartet ist das Referendum auf der Krim zugunsten einer Abspaltung von der Ukraine und eines Anschlusses an Russland ausgefallen. Bei einer Wahlbeteiligung von angeblich mehr als 80% sollen deutlich über 90% der 1,5 Mio. Bewohner für einen Beitritt zur russischen Föderation gestimmt haben. Der Westen, insbesondere Europa und USA erkennen die Abstimmung nicht an und dürften in Kürze neue Sanktionen gegen Russland beschließen.

Im elektronischen Futures-Handel am Sonntag war der Goldpreis zunächst auf in der Spitze mehr als 1.390 USD pro Unze geschossen. Heute, im frühen europäischen Handel (09:15 Uhr), kostet eine Unze des gelben Metalls rund 1.382 USD, was seine Funktion als Sicherer Hafen in Krisenzeiten widerspiegelt.

Jetzt dürfte sich der Markt darauf konzentrieren, welche Sanktionen genau gegen Russland verhängt werden und wie das Land darauf reagiert. Insbesondere die möglichen Auswirkungen der geopolitischen Spannungen auf die Weltwirtschaft dürften im Zentrum des Interesses von Anlegern und Tradern stehen.

Experten warnen aber auch, dass Gewinnmitnahmen kurzfristig ausgerichteter Spekulanten möglich seien, sollte der Goldpreis die psychologisch wichtige Marke von 1.400 USD pro Unze erreichen. Zumal Monats- und Quartalsende kurz bevorstehen. Immerhin hat Gold sein Anfang des Jahres nun bereits rund 15% an Wert gewonnen.

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