Kolumne von Björn Junker

Schwacher US-Dollar und Schnäppchenjäger: Goldpreis hält das hohe Niveau

Der Goldpreis hat den US-Handel mit weiteren Gewinnen beendet. Schnäppchenjäger und ein niedrigerer US-Dollar halfen dem Preis für das gelbe Metall auf die Sprünge. Charttechnikern zufolge sind die Goldbullen kurzfristig weiterhin im Vorteil. Geschlossen hat Gold am Spotmarkt so bei 1.350,40 USD pro Unze. Im frühen europäischen Handel liegt er leicht darunter bei rund 1.347 USD (09:55 Uhr).

Hinzu kam, dass am Donnerstag in den USA veröffentlichte Wirtschaftsdaten – u.a. wöchentliche Arbeitslosenzahlen, Zahlen zu den Lieferungen- und Lagerbeständen des produzierenden Gewerbes und der ICSC-Bericht zu den Trends bei großen Handelsketten – eher schwächer ausfielen als am Markt erwartet. Die Frage ist nun, ob der heute anstehende Arbeitsmarktbericht aus den USA ebenfalls schwächer tendieren wird als gedacht.

Sollte das der Fall sein, wäre es bullish für Gold und den Rohstoffsektor insgesamt. Denn es würde Spekulationen nähren, dass die US-Notenbank bei der Drosselung ihrer Anleihekäufe, die zur Stützung der US-Wirtschaft gedacht sind, in den kommenden Monaten vorsichtiger vorgehen könnte. Erwartet wird im Schnitt die Schaffung von rund 150.000 neuen Stellen im Februar. Jeder Wert, der erheblich davon abweicht, dürfte Auswirkungen auf die Märkte haben. In den vergangenen Wochen sind die Wirtschaftsdaten in der Regel schwächer ausgefallen als zuvor prognostiziert.

Auch die Kommentare von Mario Draghi, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank, nach dem jüngsten Treffen der EZB halfen Gold, da sie den Euro stützen und damit den US-Dollar schwächten. Die EZB hatte gestern keine signifikanten Änderungen an ihrer Strategie vorgenommen. Das war angesichts der zuletzt etwas besser ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus Europa aber auch nicht erwartet worden.

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