Kolumne von Martin Siegel

Australische Goldaktien mit kräftigen Gewinnen

Tagesbericht vom 03.03.14

Der Goldpreis gibt am Freitag im New Yorker Handel von 1.332 auf 1.329 $/oz leicht nach. Heute Morgen zieht der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong kräftig an und notiert aktuell mit 1,343 $/oz um etwa 12 $/oz über dem Niveau vom Freitag. Die nordamerikanischen Goldminenaktien geben leicht nach, die australischen Werte steigen heute Morgen deutlich an.

Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

BKA erhält im Oktober 2011 eine Liste mit 800 Kunden eines kanadischen Kinderporno-Händlers. Erst im Oktober 2013 erhält die Nienburger Polizei die Liste und stößt auf den Namen des SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy bei dessen Hausdurchsuchung als geheim eingestufte Unterlagen aus dem Untersuchungsausschuss zur Terrorzelle NSU gefunden wurden. Jetzt wird bekannt, dass auch ein hochrangiger BKA-Beamter auf der Liste stand, der einen Strafbefehl zwischen 10.000 und 20.000 Euro akzeptierte, um einen Prozess zu vermeiden.

Kommentar: Am 90. Verhandlungstag im NSU-Prozess wird die Zeugin Mandy S. zu Vorgängen aus dem Februar 1998 befragt.

Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis entwickelt sich der Goldpreis bei einem schwachen Dollar seitwärts (aktueller Preis 31.320 Euro/kg, Vortag 31.275 Euro/kg). Am 18.07.11 hatte der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen der fehlenden Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und den Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der seit Anfang 2011 negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem Ausverkauf der letzten Monate ab 2014 wieder mit einer stabileren und freundlicheren Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift "Smart-Investor", Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.

Silber kann zulegen (aktueller Preis 21,48 $/oz, Vortag 21,22 $/oz). Platin zieht leicht an (aktueller Preis 1.448 $/oz, Vortag 1.444 $/oz). Palladium entwickelt sich stabil (aktueller Preis 743 $/oz, Vortag 742 $/oz). Die Basismetalle entwickeln sich uneinheitlich.

Der New Yorker Xau-Goldminenindex verliert 0,5 % oder 0,5 auf 99,6 Punkte. Bei den Standardwerten verlieren Agnico Eagle 2,7 % und Barrick 2,0 %. Bei den kleineren Werten bricht Northern Dynasty 29,1 % ein. Carpathian fallen 7,7 % und Victoria 6,3 %. Gegen den Trend ziehen Gabriel 14,3 %, Goldgroup 7,9 % und Brigus 6,7 % an. Bei den Silberwerten gibt US-Silver 4,8 % ab. Excellon verbessern sich 5,4 %, Tahoe 4,7 % und Sabina 4,6 %.

Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel uneinheitlich. Gold Fields gibt 1,6 % nach. Harmony kann um 1,9 % zulegen.

Die australischen Goldminenaktien entwickeln sich heute Morgen freundlich. Bei den Produzenten haussieren Focus 14,3 %, Troy 13,4 % und Medusa 13,4 %. Hill End gibt 16,7 % ab. Bei den Explorationswerten steigen Arc 20,0 %, Northern Mining 15,8 % und Legend 14,3 %. Die Metallwerte entwickeln sich seitwärts.

Stabilitas Fonds

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verliert 3,0 % auf 58,14 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Focus (+14,3 %), Troy (+13,4 %) und Medusa (+13,4 %). Der Fonds dürfte sich heute gegen den Xau-Vergleichsindex stabil entwickeln.

Seit dem Jahresbeginn arbeitet sich der Fonds auf den 1. Platz von 79 Fonds nach oben: http://www.onvista.de/fonds/performance.html?TIME_SPAN=CY&DIA=ABS&TYPE_FUND=72&FOCUS=5584&SELECTED_ID=EUR

In der Auswertung zum 31.01.14 verbessert sich der Fonds um 17,4 % und damit wesentlich besser als der Xau-Vergleichsindex, der um 12,7 % zulegen kann. Die im Fonds vorwiegend enthaltenden mittelgroßen Produzenten deuten dabei ihr Erholungspotential an. Das Fondsvolumen steigt parallel zu den Kursgewinnen von 6,5 auf 7,7 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2009: 131,1 % (bester Goldminenfonds)
Gewinn im Jahr 2010: 81,3 % (zweitbester Goldminenfonds)
Verlust im Jahr 2011: 22,3 %
Verlust im Jahr 2012: 14,0 %
Verlust im Jahr 2013: 62,9 %
Gewinn im Jahr 2014: 17,4 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Der Stabilitas Silber & Weissmetalle (A0KFA1) verliert 0,2 % auf 28,65 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Excellon (+5,4 %), Tahoe (+4,7 %) und Sabina (+4,6 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Impala (-5,4 %) und US-Silver (-4,8 %). Der Fonds dürfte sich heute gegenüber dem Hui-Vergleichsindex stabil entwickeln.

In der Auswertung zum 31.01.14 verbessert sich der Fonds um 13,4 % etwas weniger als der Hui-Vergleichsindex der um 14,9 % zulegen kann. Die Entwicklung ist auf die etwas schwächere Entwicklung des Silberpreises im Vergleich zum Goldpreis und damit auch der Silberminenaktien zurückzuführen. Außerdem hatte der Fonds den Vergleichsindex im Dezember weit hinter sich gelassen. Das Fondsvolumen erhöht sich durch die Kursgewinne und leichte Zuflüsse um 16,8 % von 16,1 auf 18,8 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2009: 47,9 %
Gewinn im Jahr 2010: 60,3 % (zweitbester Rohstofffonds 2010, Euro und Euro am Sonntag)
Verlust im Jahr 2011: 27,3 %
Verlust im Jahr 2012: 3,7 %
Verlust im Jahr 2013: 53,7 %
Gewinn im Jahr 2014: 13,4 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Der Stabilitas Gold+Resourcen (A0F6BP) verliert 2,0 % auf 24,77 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Troy (+13,4 %), St Barbara (+11,4 %) und Ramelius (+10,3 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum Xau-Vergleichsindex leicht nachgeben.

Seit dem Jahresbeginn präsentiert sich der Fonds als bester von 210 Fonds im Bereich Rohstoffaktien: http://www.onvista.de/fonds/performance.html?TIME_SPAN=CY&DIA=REL&TYPE_FUND=ALL&FOCUS=5495&SELECTED_ID=EUR

In der Auswertung zum 31.01.14 verbessert sich der Fonds mit 17,4 % deutlich besser als der Xau-Vergleichsindex, der um 12,7 % zulegen kann. Der Fonds deutet damit das Erholungspotential bei einer Trendwende im Goldmarkt an. Das Volumen erhöht sich durch die Kursgewinne und leichte Zuflüsse von 1,9 auf 2,3 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2009: 12,4 %
Gewinn im Jahr 2010: 21,8 %
Verlust im Jahr 2011: 30,9 %
Verlust im Jahr 2012: 20,1 %
Verlust im Jahr 2013: 58,3 %
Gewinn im Jahr 2014: 17,4 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Der Stabilitas Gold & Resourcen Special Situations (A0MV8V) verliert 2,8 % auf 21,07 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Focus (+14,3 %), St Barbara (+11,4 %) und Resolute (+10,7 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Royal Nickel (-8,2 %) und Wildhorse (-7,1 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum TSX-Venture Vergleichsindex leicht nachgeben.

In der Auswertung zum 31.01.14 verbessert sich der Fonds um 7,2 % und entwickelt sich damit deutlich besser als der TSX-Venture Vergleichsindex, der um 1,1 % zulegen kann. Der Fonds bleibt wegen der höheren Gewichtung der Basismetalle derzeit hinter den anderen Stabilitas Fonds zurück. Das Fondsvolumen steigt durch die Kursgewinne und leichte Zuflüsse von 1,7 auf 1,9 Mio Euro an.

Gewinn im Jahr 2009: 73,1 %
Gewinn im Jahr 2010: 87,4 % (bester Rohstoff- und Energiefonds, Handelsblatt)
Verlust im Jahr 2011: 22,3 %
Verlust im Jahr 2012: 37,1 %
Verlust im Jahr 2013: 54,7 %
Gewinn im Jahr 2014: 7,2 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Mit unserem kostenlosen Newsletter bleiben Sie stets zu interessanten Rohstoffthemen und Minenfirmen auf dem neuesten Stand. Verpassen Sie keine Marktkommentare und Hintergrundberichte zu spannenden Metallen mehr.

Mit dem Absenden bestätigen Sie, dass Sie unseren Disclaimer / AGB, unsere Datenschutzerklärung und Informationsvertragsbedingungen gelesen haben und akzeptieren.
Sie haben es fast geschafft!

Öffnen Sie Ihr Email Programm (eventuell den Spam Ordner prüfen) und klicken Sie in der Email mit dem Betreff: "Miningscout: Bitte Anmeldung bestätigen" auf den Bestätigungslink.

Fügen Sie info@miningscout.de als Kontakt in Ihrem Email-Programm hinzu, damit unser Newsletter nicht aus Versehen als Spam markiert wird.