Thompson Creek Metals (WKN A0MR6Q) wird den Abbau auf seiner Molybdänmine Thompson Creek nach der laufenden Produktionsphase, also wahrscheinlich im vierten Quartal dieses Jahres, einstellen.

Das Unternehmen hatte bereits die Arbeiten an der nächsten Erweiterungsphase der Mine ausgesetzt, nachdem der Molybdänpreis 2012 deutlich gesunken war. Die Stilllegungsentscheidung beruhe nun, so Thompson Creek weiter, auf der anhaltenden Schwäche des Marktes und den zu erwartenden Betriebskosten.

Die Mine wird aber nicht vollständig geschlossen. Sie wird zwar kein Metall produzieren, aber so instandgehalten, dass die Produktion wieder aufgenommen werden kann, wenn sich das Marktumfeld bessert.

Die in Idaho gelegene Mine nahm bereits 1983 den Betrieb auf und war einst das Vorzeigeprojekt des Unternehmens. Doch Thompson Creek hat sein Geschäftsfeld um Kupfer und Gold erweitert, um die Gewinne zu steigern. Die Kupfer- und Goldmine Mt. Milligan in der kanadischen Provinz British Columbia erreichte diesen Monat die kommerzielle Produktion.

Thompson Creek meldete zudem für das vierte Quartal 2013 einen Nettoverlust von 210,5 Mio. Dollar oder 1,24 Dollar pro Aktie nach einem Minus von 484,4 Mio. Dollar oder 2,87 Dollar pro Aktie im Vorjahreszeitraum. Den Umsatz der letzten drei Monate des vergangenen Jahres meldete das Unternehmen mit 117,1 Mio. Dollar nach 99,4 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Vor allem der Kupfer- und Goldabsatz konnte gesteigert werden.

Ohne Abschreibungen, die im Vorjahr noch höher ausfielen, und andere einmalige Bilanzposten weitete sich der bereinigte Verlust von 11,9 auf 28,5 Mio. Dollar bzw. von 7 auf 17 Cent pro Aktie aus.

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