Kolumne von Björn Junker

BHP Billiton: Aktie nach Halbjahreszahlen auf Einjahreshoch

Der größte Bergbaukonzern der Welt BHP Billiton (WKN 908101) hat mit einem Basisgewinn von 7,76 Mrd. USD ­ ein Anstieg von 31% verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ­ im ersten Fiskalhalbjahr die Erwartungen des Marktes übertroffen. Vor allem die Kostensenkungsmaßnahmen des Unternehmens griffen.

Denn in den vergangenen 18 Monaten konnte BHP Billiton Einsparungen in Höhe von insgesamt 4,9 Mrd. USD erzielen, die bis Ende des Jahres auf 5,5 Mrd. Dollar steigen sollen. Wie CEO Andrew Mackenzie erklärte, würden diese Anstrengungen nun greifbare Ergebnisse erbringen. Der anrechenbare Gewinn des Konzerns, der einmalige Einnahmen und Kosten einbezieht, stieg BHP zufolge um 83% auf 8,11 Mrd. USD.

Im Vorfeld befragte Analysten hatte nur mit einem Nettogewinn von 6,95 Mrd. USD gerechnet. Eine buchhalterische Anpassung machte 491 Mio. USD der Summe aus, um die BHP die Schätzung der Experten übertraf, doch der Rest beruhte hauptsächlich auf einer besser als erwarteten Performance. Die Analysten der UBS allerdings erklärten, das Ergebnis sei gemischt, da zwar die Kupferproduktion die Erwartungen übertroffen habe, Öl und Gas aber dahinter zurückgeblieben seien.

Die Anleger jedenfalls zeigten sich erfreut und schickten die BHP-Aktie um mehr als 2% auf 38,77 AUD nach oben ­ und damit auf ein neues Einjahreshoch.

BHP wies zum Ende des Halbjahres eine Nettoverschuldung von 27 Mrd. USD aus, was über der Prognose der UBS von 26 Mrd. USD lag. Mackenzie hat in der Vergangenheit erklärt, er wolle die Verschuldung auf unter 25 Mrd. USD senken, bevor er eine Rendite für die Aktionäre durch einen Aktienrückkauf oder eine andere Methode neben der Dividende des Konzerns in Betracht ziehen würde.

BHP hatte vor einiger Zeit erklärt, dass die Nettoverschuldung sich Ende des Fiskaljahres der Marke von 25 Mrd. USD nähern dürfte, was auf die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms im August, wenn die Gesamtjahreszahlen vorgelegt werden, hindeutet.

Der Minengigant setzte für das Halbjahr eine Dividende von 59 US-Cent pro Aktie fest, was einen Anstieg von 3,5% gegenüber der Halbjahresdividende aus dem Geschäftsjahr 2012 ­ 2013 bedeutet und leicht unter der Erwartung des Marktes von 60 US-Cent pro Aktie liegt.

BHP gab sich zuversichtlich in Bezug auf das zu erwartende Wachstum der Weltwirtschaft und erklärte wie der Konkurrent Rio Tinto (WKN 852147), dass das Wirtschaftswachstum in der entwickelten Welt auf dem Weg zurück zu alter Stärke sei. Allerdings, so CEO Mackenzie, dürfte das steigende Eisenerzangebot dieses Jahr auf den Preis drücken.

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