Kolumne von Björn Junker

Goldpreis im US-Handel vor Arbeitsmarktbericht kaum verändert

Kaum verändert beendet der Goldpreis den gestrigen US-Handelstag. Das könnte aber nur die Ruhe vor dem Sturm sein, denn heute Nachmittag steht der wichtige Bericht des US-Arbeitsministeriums zur Lage am amerikanischen Arbeitsmarkt an.

Auch ein schwächerer US-Dollar-Index war ein positiver Faktor für den Goldmarkt, doch ein deutlicher Anstieg der Aktienmärkte am Donnerstag begrenzte das Aufwärtspotenzial. So schloss der Goldpreis gestern in den USA bei 1.257,80 USD pro Unze und damit kaum verändert zum Vortag.

Jüngste, eher schwach ausgefallene Wirtschaftsdaten aus den USA verschaffen dem Arbeitsmarktbericht für Januar noch größere Bedeutung. Sollte der Bericht schwächer ausfallen als erwartet, würde das die Frage aufwerfen, ob die US-Notenbank die Drosselung ihrer Anleihekäufe, mit denen die US-Wirtschaft gestützt wird, im bisherigen Tempo fortsetzen kann. Ende vergangenen Jahres hatte die Fed mit der Drosselung begonnen, d.h. langsam das Volumen der Anleihekäufe gesenkt. Erste Prognosen gehen davon aus, dass in den USA im Januar ungefähr 190.000 neue Stellen geschaffen wurden.

Die Aktienmärkte weltweit haben sich nach den jüngsten Abverkäufen erst einmal wieder stabilisiert, zum Teil, weil der Druck auf einige Emerging-Marktes-Währungen nachließ. Allerdings könnten die Sorgen bei einigen Währungen wieder zunehmen, wenn China nach den Neujahrsfeiertagen wieder an die Märkte zurückkehrt.

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