Kolumne von Martin Siegel

"Der Super-Zyklus ist vorbei" - Trendwende in Sicht!

Tagesbericht vom 05.02.14

Der Goldpreis schließt im gestrigen New Yorker Handel unverändert bei 1.254 $/oz. Heute Morgen entwickelt sich der Goldpreis ruhig und notiert aktuell mit 1.253 $/oz um etwa 6 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien entwickeln sich weltweit stabil.

Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Handelsblatt: "Der Super-Zyklus ist vorbei". "Banken wie Goldman Sachs und Citigroup sind sich sicher: Rohstoffe werden auch das Jahr 2014 mit einem Minus beenden". "Besonders Gold-Anleger müssen sich auf "weitere Leiden" einstellen, obwohl das Edelmetall bereits im vergangenen Jahr 28 Prozent seines Wertes verloren hat. Die US-Investmentbank Morgan Stanley senkte ihr Preisziel um zwölf Prozent auf 1160 Dollar je Unze".

Kommentar: Wie verzweifelt müssen die marktmanipulierenden Investmentbanken mit ihren Shortpositionen sein, wenn sie in dieser Marktsituation solche Statements in der Öffentlichkeit platzieren? Wie armselig sind die Medien, die nach der Aufdeckung von einer Vielzahl von Marktmanipulationen diesen Investmentbanken in der Berichterstattung einen unverändert breiten Raum einräumen und wie ohnmächtig sind die Aufsichtsbehörden, die selbst offensichtlichste Markteingriffe noch nicht einmal vorsichtig in Frage stellen?

Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis entwickelt sich der Goldpreis bei einem stabilen Dollar seitwärts (aktueller Preis 29.887 Euro/kg, Vortag 29.916 Euro/kg). Am 18.07.11 hatte der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen der fehlenden Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und den Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der seit Anfang 2011 negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem Ausverkauf der letzten Monate ab 2014 wieder mit einer stabileren und freundlicheren Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift "Smart-Investor", Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.

Silber kann leicht zulegen (aktueller Preis 19,51 $/oz, Vortag 19,42 $/oz). Platin gibt leicht nach (aktueller Preis 1.370 $/oz, Vortag 1.375 $/oz). Palladium entwickelt sich stabil (aktueller Preis 703 $/oz, Vortag 698 $/oz). Die Basismetalle entwickeln sich auf tiefem Niveau seitwärts.

Der New Yorker Xau-Goldminenindex erholt sich um 0,7 % oder 0,6 auf 90,6 Punkte. Bei den Standardwerten verbessern sich New Gold 2,4 % und Iamgold 2,3 %. Bei den kleineren Werten steigen Goldgroup 9,1 %, Romarco 7,6 % und Entree 6,9 %. Carpathian fällt 7,1 % zurück. Bei den Silberwerten ziehen Arian 20,5 %, Alexco 8,3 % und Santacruz 5,3 % an. Wildcat fällt 8,5 % zurück.

Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel uneinheitlich. DRD verbessert sich um 2,9 %. Anglogold gibt 1,4 % nach.

Die australischen Goldminenaktien entwickeln sich heute Morgen uneinheitlich. Bei den Produzenten verbessern sich Troy 9,2 % und Doray 4,9 %. Millennium gibt 8,3 % (Vortag -10,0 %) ab. Bei den Explorationswerten kann YTC um 7,0 % zulegen. Gryphon verliert 8,6 %. Bei den Metallwerten erholt sich Gindalbie um 6,1 %.

Stabilitas Fonds

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verbessert sich um 0,4 % auf 49,75 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Troy (+9,2 %), YTC (+7,0 %) und Semafo (+6,3 %). Belastet wird der Fonds durch den Kursrückgang der Millennium (-8,3 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum Xau-Vergleichsindex leicht zulegen.

In der Auswertung zum 31.01.14 verbessert sich der Fonds um 17,4 % und damit wesentlich besser als der Xau-Vergleichsindex, der um 12,7 % zulegen kann. Die im Fonds vorwiegende enthaltenden mittelgroßen Produzenten deuten dabei ihr Erholungspotential an. Das Fondsvolumen steigt parallel zu den Kursgewinnen von 6,5 auf 7,7 Mio Euro an.

Gewinn im Jahr 2009: 131,1 % (bester Goldminenfonds)
Gewinn im Jahr 2010: 81,3 % (zweitbester Goldminenfonds)
Verlust im Jahr 2011: 22,3 %
Verlust im Jahr 2012: 14,0 %
Verlust im Jahr 2013: 62,9 %
Gewinn im Jahr 2014: 17,4 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Der Stabilitas Silber & Weissmetalle (A0KFA1) verliert 0,1 % auf 25,16 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Alexco (+8,3 %), Santacruz (+5,3 %) und Fortuna (+4,0 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Wildcat (-8,5 %) und Impact (-4,8 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum Hui-Vergleichsindex leicht zulegen.

In der Auswertung zum 31.01.14 verbessert sich der Fonds um 13,4 % etwas weniger als der Hui-Vergleichsindex der um 14,9 % zulegen kann. Die Entwicklung ist auf die etwas schwächere Entwicklung des Silberpreises im Vergleich zum Goldpreis und damit auch der Silberminenaktien zurückzuführen. Außerdem hatte der Fonds den Vergleichsindex im Dezember weit hinter sich gelassen. Das Fondsvolumen erhöht sich durch die Kursgewinne und leichte Zuflüsse um 16,8 % von 16,1 auf 18,8 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2009: 47,9 %
Gewinn im Jahr 2010: 60,3 % (zweitbester Rohstofffonds 2010, Euro und Euro am Sonntag)
Verlust im Jahr 2011: 27,3 %
Verlust im Jahr 2012: 3,7 %
Verlust im Jahr 2013: 53,7 %
Gewinn im Jahr 2014: 13,4 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Der Stabilitas Gold+Resourcen (A0F6BP) verbessert sich um 0,4 % auf 21,23 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Troy (+9,2 %), Lake Shore (+6,0 %) und Guyana (+5,3 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Intern. Tower Hill (-4,6 %) und Saracen (-3,2 %). Der Fonds dürfte heute etwas stärker als der Xau-Vergleichsindex zulegen.

In der Auswertung zum 31.01.14 verbessert sich der Fonds mit 17,4 % deutlich besser als der Xau-Vergleichsindex, der um 12,7 % zulegen kann. Der Fonds deutet damit das Erholungspotential bei einer Trendwende im Goldmarkt an. Das Volumen erhöht sich durch die Kursgewinne und leichte Zuflüsse von 1,9 auf 2,3 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2009: 12,4 %
Gewinn im Jahr 2010: 21,8 %
Verlust im Jahr 2011: 30,9 %
Verlust im Jahr 2012: 20,1 %
Verlust im Jahr 2013: 58,3 %
Gewinn im Jahr 2014: 17,4 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Der Stabilitas Gold & Resourcen Special Situations (A0MV8V) verbessert sich um 0,9 % auf 19,39 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Largo (+11,5 %), Indophil (+6,3 %) und Doray (+4,9 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Millennium (-8,3 %) und Wildhorse (-7,9 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum TSX-Venture Vergleichsindex leicht zulegen.

In der Auswertung zum 31.01.14 verbessert sich der Fonds um 7,2 % und entwickelt sich damit deutlich besser als der TSX-Venture Vergleichsindex, der um 1,1 % zulegen kann. Der Fonds bleibt wegen der höheren Gewichtung der Basismetalle derzeit hinter den anderen Stabilitas Fonds zurück. Das Fondsvolumen steigt durch die Kursgewinne und leichte Zuflüsse von 1,7 auf 1,9 Mio Euro an.

Gewinn im Jahr 2009: 73,1 %
Gewinn im Jahr 2010: 87,4 % (bester Rohstoff- und Energiefonds, Handelsblatt)
Verlust im Jahr 2011: 22,3 %
Verlust im Jahr 2012: 37,1 %
Verlust im Jahr 2013: 54,7 %
Gewinn im Jahr 2014: 7,2 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

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