Mexiko: Die Steuer schreckt nicht mehr!

Die Diskussion beherrscht seit Jahren die Bergbauszene. Viele Staaten wollen von den prosperierenden Gewinnen der Bergbaukonzerne eine größere Scheibe haben und erschaffen neue Steuern für die Gewinne der Minengesellschaften. Am Anfang war der Aufschrei groß, man sprach von Boykott, man wollte das Land verlassen, Investitionen wurden zurückgestellt. Doch der stete Tropfen scheint den Stein langsam zu höhlen. Nachdem mehr und mehr Länder eine solche Steuer überdenken oder sogar schon eingeführt haben, wird die Bergbaubranche nachgiebiger. Plötzlich ist alles gar nicht mehr so schlimm. Allerdings. Es kommt darauf an, welches Land die Steuern einführen will.

Das beste Beispiel ist Mexiko. Seit dem vergangenen Herbst gibt es dort entsprechende Steuerpläne der Regierung. Je nach Rohstoff soll es eine Steuer von 7,5 Prozent oder 8 Prozent geben. Beschlossen ist diese Abgabe noch nicht. Doch der große Sturm gegen die zusätzlichen Staatseinnahmen bleibt aus. Das war jetzt deutlich auf der bedeutenden Vancouver Resource Investment Conference an der kanadischen Westküste zu spüren.

Dort treffen sich die Großen der Branche und tauschen sich aus. Anwesend waren auch die Unternehmenslenker vieler Gesellschaften, die in Mexiko aktiv sind. Vor allem die Silberförderer sehen Mexiko als "hot spot" an. So wundert es nicht, dass gerade diese sich über die anstehenden Veränderungen in Vancouver beraten haben.

Egal ob man bei Endeavour Silver (ISIN: CA29258Y1034), SilverCrest Mines (ISIN: CA8283651062) oder auch Santacruz Silver Mining (ISIN: CA80280U1066) nachfragt: Überall gibt es ein klares Bekenntnis zum Standort Mexiko. Zwar hoffen alle Unternehmenslenker, dass die Steuer noch reduziert wird, man hat auch entsprechende Briefe an die Politiker geschickt, aber letztlich könnte man, auch wenn dies keiner laut sagt, mit den anvisierten 8 Prozent leben. Zu gut ist die Situation in Mexiko, zu viel kann man dort verdienen.

Das Land erinnert viele alte Hasen an den US-Bundesstaat Nevada vor rund 30 Jahren. Noch immer ist Mexiko nur relativ wenig exploriert, dabei gibt es ein großes Potenzial. Die jahrhundertealten Minen warten teils noch immer darauf, wiederbelebt zu werden. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis das Land sein ganzes Potenzial ausgeschöpft hat.

Dabei sind die Bedingungen gut. Die politische Lage ist recht stabil, die Infrastruktur ist gut, es sind genügend Arbeitskräfte vorhanden, Löhne und auch Energie sind auf einem günstigen Niveau. All das sind gute Voraussetzungen für lukrative Förderungen. Da stört die Minengesellschaft auch die Steuer nicht mehr allzu sehr. Sie bekennen sich dazu, weitere Explorationsarbeiten vor Ort durchzuführen, diese Chance wollen sie sich nicht entgehen lassen.

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