Kolumne von Björn Junker

Auch 2014 soll ein Rekordjahr werden: B2Gold – Quartalsproduktion mehr als verdoppelt

Die kanadische B2Gold (WKN A0M889) hat am gestrigen Dienstag einen Produktionsanstieg von 138% für das vierte Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gemeldet. Das Unternehmen verzeichnete mit 105.577 Unzen Gold einen Rekordausstoß.

Die Produktion der philippinischen Masbate-Mine, die B2Gold im vergangenen Jahr mit der 1,1 Mrd. CAD teuren Übernahme von CGA Mining erwarb, machte 106% des Anstiegs aus, während der Ausstoß der Minen La Libertad und Limon in Nikaragua im Vergleich zum vierten Quartal 2012 um insgesamt 32% zulegte.

Entsprechend schwoll auch der Umsatz deutlich an und zwar um 95% 138 Mio. Dollar nach 70,8 Mio. Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres, da B2Gold in den letzten drei Monaten 2013 106.185 Unzen Gold zu durchschnittlich 1.300 USD je Unze verkaufen konnte. Im Vorjahreszeitraum setzte man hingegen nur 41.627 Unzen ab, allerdings 1.700 USD pro Unze.

Auf konsolidierter Basis produzierte das Unternehmen damit im vergangenen Jahr 366.000 Unzen des gelben Metalls, was am unteren Ende der Prognosespanne liegt, die mit 360.000 bis 380.000 Unzen Gold angegeben war. Die Cashkosten des Gesamtjahres gab B2Gold noch nicht bekannt, deutete aber an, dass die operativen Cashkosten 2013 am unteren Ende der Prognosespanne von 675 bis 690 USD je Unze liegen dürften.

2014 soll nach Ansicht des Unternehmens ein weiteres Rekordjahr werden. B2Gold geht nämlich für das laufende Jahr von einer Produktion von 395.000 bis 420.000 Unzen Gold aus, was einen Anstieg von 8 bis 15% gegenüber 2013 bedeuten würde. Die Prognose für die operativen Cashkosten liegt bei 667 bis 695 USD pro Unze und damit marginal unter der bisherigen Schätzung von 680 bis 705 USD je Unze.

Zudem teilte B2Gold mit, dass die Errichtung der Tagebaumine Otjikoto in Namibia, die 244 Mio. Dollar kosten soll, im Zeit- und Budgetrahmen liege. Der Bau solle im vierten Quartal abgeschlossen sein und dann auch gleich die Produktion beginnen, hieß es. In den ersten fünf der geschätzten zwölf Jahre Minenleben soll Otjikoto jährlich rund 141.000 Unzen Gold bei durchschnittlichen operativen Cashkosten von 524 USD pro Unze produzieren.

Eine erste Ressourcenschätzung für die Wolfshag-Zone, die in der Nähe der Tagebaugrube von Otjikoto liegt, soll noch im ersten Quartal veröffentlicht werden. Auf der Lagerstätte waren zuvor Explorationsergebnisse erzielt worden, die auf Potenzial zur Steigerung von Gehalt und Ausstoß der Mine hindeuten – verglichen mit der Machbarkeitsstudie aus Januar 2013.

B2Gold will den Mühlendurchsatz auf dem Projekt bis Ende 2015 von 2,5 auf 3 Mio. Tonnen pro Jahr steigern, was insgesamt 15 Mio. Dollar kosten dürfte. Diese Arbeiten sollten Ende 2015 abgeschlossen sein, sodass die Produktion auf Otjikoto 2016 rund 170.000 Unzen Gold erreichen könnte. Den möglichen Einfluss von Wolfshag außen vor gelassen.

Seit Jahresbeginn ist die Aktie von B2Gold in Toronto nun um fast 20% gestiegen. Sie schloss am gestrigen Dienstag 0,74% höher bei 2,73 CAD je Aktie.

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