Kolumne von Björn Junker

Ernst & Young: Verbesserte Kapitalverfügbarkeit im Bergbausektor positives Zeichen für 2014

Eine verbesserte Verfügbarkeit von Kapital dürfte im kommenden Jahr den Bergbau- und Metallsektor antreiben, glauben die Experten von Ernst & Young. In einem aktuellen Bericht stellen sie fest, dass 55% der Unternehmen sich bereits wieder auf Wachstum konzentrieren, während es 2012 nur 38% waren.

Die Zahl der Transaktionen im Bergbausektor sei im bald abgelaufenen Jahr erheblich gesunken, führen die Experten aus, da die Unternehmen mit der Kapitalallokation und Schwierigkeiten beim Zugang zu frischem Geld zu kämpfen hatten. Deal-Volumen und Wert seien im Vergleich zum Vorjahr 2013 um 36,9 bzw. 58,1% gefallen, so Ernst & Young. Jetzt aber, scheine sich das Blatt zu wenden.

47% der Bergbaufirmen seien der Ansicht, dass sich die Verfügbarkeit von Kapital für den Sektor verbessere. Und 72% glauben, dass die Weltwirtschaft wieder an Schwung gewinnt. Vor sechs Monaten waren es nur 57%, erläutern die Experten.

Die Investitionsentscheidungen des Sektors würden sich derzeit darauf konzentrieren, Kapital mit geringem Risiko für Wachstum einzusetzen. Man erwarte, dass die Unternehmen Fusionen und Akquisitionen nur noch anstreben würden, wenn diese wirklich in ihr Portfolio passen würden, statt einfach auf Größe zu setzen, so Ernst & Young.

Es sei zu beobachten, dass sich die Unternehmen langsam wieder darauf konzentrieren würden, zu wachsen. Knapp die Hälfte aller befragten Unternehmen habe erklärt, im kommenden Jahr Investitionen tätigen zu wollen. Weitere 24% würden planen, eine Akquisition zu tätigen. Allerdings schlage sich dieser Optimismus noch nicht notwendigerweise im Abschluss von Finanzierungen nieder, warnten die Experten.

Bankdarlehen würden gut kapitalisierten Unternehmen offenbar zur Verfügung stehen, die Kapitalmärkte seien aber weiter schwierig. Finanzierungen und IPOs im Junior-Bereich würden auf einem historischen Tiefstand liegen. Das aber schaffe neue Chancen für alternative Finanzierungen und Anbieter von Privatkapital, die investieren wollen.

Es sei angesichts des Mangels an Interesse von Seiten der traditionellen Investoren eine ganze Reihe neuer Käufer in Erscheinung getreten, so Ernst & Young, darunter Staatsunternehmen, Finanzinvestoren und Rohstoffhändler. Ein gestiegener Zugang zu Kapital, eine höhere Kreditverfügbarkeit und die steigende Zuversicht der Investoren, deute auf eine erhöhte Aktivität im Bereich Fusionen und Akquisitionen im Jahr 2014 hin, glauben die Experten.

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