Der Goldpreis hat den US-Handel mit einem deutlichen Plus beendet und am gestrigen Dienstag ein Dreiwochenhoch erreicht. Vor allem Shorteindeckungen und Schnäppchenjäger trieben Gold und Silber nach der jüngsten Verkaufswelle wieder höher. Es schein, als wären die Bären am Markt für Gold und Silber zumindest fürs erste „erschöpft“, so Epxerten.

Unterstützung erhielt der Goldpreis auch durch den US-Dollarindex. Der Greenback verlor gegenüber einer Reihe anderer Währungen an Wert und der Index fiel auf ein Fünfwochentief. Gleichzeitig stiegen die Ölpreise auf ein Sechswochenhoch. Geschlossen hat der Spotgoldpreis bei 1.262 USD. Heute Morgen, 09:15 Uhr gibt er wieder etwas nach und notiert bei rund 1.257 USD pro Unze.

Anleger und Händler erwarten nun das nächste Treffen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank kommende Woche (17. und 18. Dezember), um weitere Hinweise zu erhalten, wie es mit dem Goldpreis weitergehen könnte. Die zuletzt zum Großteil positiv ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus den USA deuten nach Ansicht vieler Teilnehmer darauf hin, dass die Fed eher früher als später damit beginnen könnte, ihr Stützprogramm für die US-Wirtschaft (QE3) zu reduzieren.

Die ständigen Spekulationen über das Timing der Fed haben Experten zufolge aber dazu geführt, dass Händler und Investoren in Bezug auf eine QE3-Reduzierung mittlerweile geradezu abgestumpft sind. Wenn die Fed sich dann tatsächlich zu einem solchen Schritt entschließt, dürfte er, so die Argumentation, weniger Bedeutung haben, als ihm derzeit zugemessen wird. Außerdem, hieß es weiter, hätten die Märkte in ihren Preisstrukturen eine Reduzierung von QE3 nun eingepreist.

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