Kolumne von Björn Junker

Gold - Fed-Protokoll und US-Wirtschaftsdaten führen zu erneutem Einbruch

Der Goldpreis ist am gestrigen Mittwoch weiter eingebrochen, fiel zwischenzeitlich um mehr als 30 USD oder 2,5% auf ein Tagestief von 1.240,20 USD je Unze. Äußerungen von Mitgliedern der US-Notenbank deuten nach Ansicht der Marktteilnehmer an, dass eine Reduzierung des Stimulusprogramms für die US-Wirtschaft (QE, Quantitative Easing) doch schon dieses Jahr erfolgen könnte.

Das Protokoll des jüngsten Treffens des Offenmarktsausschusses der Fed Ende Oktober in Verbindung mit Kommentaren von Fed-Chef Ben Bernanke und dem Vorsitzenden der Notenbank von St. Louis James Bullard deuten sogar an, dass Einschnitte bei QE3 schon im Dezember erfolgen könnten.

Das Protokoll zeigte auch, dass die designierte neue Fed-Chefin Janet Yellen, die sich vergangene Woche positiv zu einer Aufrechterhaltung der Stimulusmaßnahmen geäußert hatte, in der Minderheit sein könnte, wenn es um eine Hinauszögerung der QE3-Reduzierung geht.

Der Goldpreis war bereits vor Veröffentlichung des Protokolls unter Druck geraten, da die Verbraucherpreisinflation in den USA im Oktober auf 1,0% gefallen war nach den 1,2% im September. Damit liegt die Rate deutlich unter dem Niveau, das die Fed als Problem ansieht.

Da trotz der gewaltigen Geldmengen, die weltweit in die Wirtschaften und Märkte gedrückt werden, kein nennenswerter Anstieg der Inflation zu erkennen ist, und der US-Dollar trotz der 85 Mrd. USD, die die Fed jeden Monat an frischem Geld druckt, Stärke zeigt, sind wichtige Faktoren, die den Goldpreis stützen sollten, weggefallen.

Der Goldpreis ist seit Anfang des Jahres nun um rund 26% gefallen und es sieht so aus, als würde der bereits zwölf Jahre Aufwärtstrend, dieses Jahr enden.


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