Kolumne von Björn Junker

Russisch, weißrussischer Kalistreit: Uralkali-Beteiligung findet Abnehmer

Der russische Großindustrielle Mikhail Prokhorov hat heute zugestimmt, den 21,75%igen Anteil von Suleiman Kerimov am größten Kaliproduzenten der Welt Uralkali (WKN A0LBTV) zu übernehmen. Damit sollen die Spannungen gelindert werden, die durch dem Zusammenbruch des Kalikartells BPC entstanden.

In Medienberichten heißt es, dass die Transaktion vom russischen Präsidenten Vladimir Putin abgesegnet wurde, der darin einen Weg sehe, die Beziehungen zu seinem weißrussischen Verbündeten Präsident Alexander Lukashenko wieder zu normalisieren. Dieser hatte den Chef von Uralkali festnehmen und juristisch verfolgen lassen, nachdem die russische Gesellschaft den Marketingpakt im Juli überraschend aufkündigte.

Die Uralkali-Aktien legten angesichts dieser Neuigkeiten zu, nachdem sie bereits Ende vergangener Woche Gewinne verbucht hatten, da damals bereits Spekulationen über einen bevorstehenden Deal die Runde machten. In den aktuellen Berichten heißt es, dass Gespräche über den Verkauf von Anteilen, die Kerimovs Partner halten, laufen würden.

Experten bezweifeln allerdings, dass das Marketingkartell zwischen Uralkali und der staatlichen Belaruskali wieder hergestellt werden kann. Dieses kontrollierte 40% des auf 20 Mrd. Dollar geschätzten weltweiten Marktes für das Düngemittel.

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