Der kanadische Goldproduzent Yamana Gold (WKN 357818) hat im dritten Quartal dieses Jahres einen Nettogewinn von 43,5 Mio. Dollar oder 6 Cent pro Aktie erzielt. Im gleichen Zeitraum 2012 hatte das Unternehmen netto noch einen Gewinn von 60 Mio. Dollar oder 8 Cent pro Aktie verbucht.

Den bereinigten Gewinn gab Yamana mit 69,5 Mio. Dollar oder 9 Cent pro Aktie an, was einen erheblichen Rückgang gegenüber den 177,6 Mio. Dollar oder 34 Cent pro Aktie aus dem Vorjahreszeitraum darstellt.

Das Unternehmen führte den Gewinnrückgang vor allem auf die niedrigeren erzielten Verkaufspreise der Metalle sowie einen geringeren Beitrag aus der 12,5%igen Beteiligung an Alumbrera zurück. Die niedrigeren Metallpreise machten nach Angaben von Yamana 74% des Umsatzrückgangs im Vergleich zum dritten Quartal 2012 aus.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat Yamana damit 137,6 Mio. Dollar oder 18 Cent pro Aktie verdient und damit knapp halb so viel wie im Vorjahreszeitraum, als man einen Nettogewinn von 272,9 Mio. Dollar oder 37 Cent pro Aktie meldete.

Produziert hat das Unternehmen im dritten Quartal 306.935 Unzen Goldäquivalent, davon 263.830 Unzen Gold und 2,2 Mio. Unzen Silber. Im dritten Quartal 2012 waren es 310.490 Unzen Goldäquivalent, darunter 266.374 Unzen Gold und 2,2 Mio. Unzen Silber. Auch die Kupferproduktion von der Chapada-Mine ging zurück. Sie fiel von 39,4 Mio. Pfund im dritten Quartal 2012 auf nun noch 36,8 Mio. Pfund des roten Metalls.

Yamana warnte zudem, dass es möglich sei, dass man das für 2013 ausgegebene Produktionsziel von 1,7 Mio. Unzen Goldäquivalent knapp verfehlen wird. Das könne man aber erst in einigen Wochen genau sagen, so CEO Peter Marrone.

Die Kosten der Produktion, die so genannten „all-in sustaining cash costs“ pro Unze Goldäquivalent gab Yamana, Beiproduktion eingerechnet, für das dritte Quartal mit 730 Dollar an. Für die ersten neun Monate 2013 lagen sie nach Aussage des Unternehmens bei 834 Dollar pro Unze.

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