Das Denver Gold Forum gibt Hoffnung für Goldminen-Investoren. Denn die Stimmung war besser als viele Teilnehmer erwartet hätten. Das könnte die Wende bei den Goldminen-Aktien andeuten.

Natürlich gilt es unter den Goldminen-Bossen den Zweckoptimismus zu wahren. Doch was das Treffen der CEOs, CFOs, COOs, Geologen und Consultants auf dem diesjährigen Denver Gold Forum angeht, war weit mehr zu spüren. Natürlich durften auch die Gold-Gurus wie Eric Sprott nicht fehlen. Viele, die seinen Vorträgen zuhörten, laufen wohl gleich am nächsten Werktag zum Bankschalter, um sich einige goldene American Eagle, Krügerrand oder Maple Leafs zu besorgen.

„Wir haben nun einen Marktteilnehmer, der 25 Prozent des Goldangebots aufkauft,“ erklärt der Marktexperte Sprott mit viel Enthusiasmus. Dieser Marktteilnehmer ist natürlich China. 2011 habe China via Hongkong erst 100 Tonnen Gold importiert, dieses Jahr würden es schon 1200 Tonnen werden, so Sprott. In einem Markt, der ohnehin nur 4000 Tonnen Gold umfasst, ist das ein gewaltiges Pfund. Das passt seiner Ansicht jedoch nicht mit einem sinkenden Goldpreis und zudem einem leicht fallenden Angebot zusammen. Zudem gäbe es zusätzliche Nachfrage auf dem Goldmarkt, wenn der Goldpreis nachgebe. Das zeigte der Jahresverlauf in dem physisches Material, sobald es auf den Markt geworfen wurde, sogleich aufgesogen wurde.

Gold-Euphorie ist bei den Chefs der Goldminen zwar nicht zu erkennen. Doch scheint auch bei den CEOs der großen Minen klar zu werden, dass viele Produzenten und Projekte jetzt recht günstig her gehen könnten. So sagte der Chef von Newmont Mining, Gary Goldberg, gerade heraus, dass er Aufkäufe tätigen wolle. Neben Gold-Projekten mit niedrigen Abbaukosten und einer langen Lebensdauer würde Goldberg jedoch auch auf gute Kupfer-Projekte schielen. Wenn ein Dickschiff der Branche wie Newmont auf Beutefang geht, dann dürfte dies die gesamte Branche anheizen. Es bedarf nur des ersten großen Coups.

Ohnehin ist in den Goldminen-Sektor bereits Bewegung gekommen. So stellte Barrick Gold einige Goldminen in Australien zum Verkauf. Und schnell sprang die südafrikanische Gold Fields hinzu und kaufte den Kanadiern die Minen ab. Willige Käufer gibt es derzeit anscheinend genügend. So sagten auch die Bosse von B2Gold und Centerra, dass sie auf Einkaufstour gehen wollen. Erste Fusionen und Übernahmen bei kleineren Minen wie jüngst in Brasilien finden bereits statt.

Das bemerken auch die Investoren. Daher konnte sich die Stimmung in Denver dieses Jahr stark von der Stimmung in den vergangenen zwei Jahren unterscheiden. Damals galt es für die Goldminen-Anleger nur heraus zu filtern, ob sie ihre Aktien doch noch halten sollten oder lieber gleich verkaufen. Im Herbst 2013 war eher die Frage, ob neue Minenaktien zur Diversifikation des Portfolios aufgenommen werden sollten oder alte Bestände erhöht werden sollten. Insgesamt spricht dies alles dafür, dass das Tal durchschritten ist. Mit den Goldminen-Aktien sollte es nun wieder bergauf gehen. Mit den führenden ETFs und Zertifikaten auf Goldminen-Indizes wie den Gold Bugs Index können auch deutsche Anleger von dem Aufschwung, sobald er kommt, profitieren.

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