Immer wieder werden wir zu den beiden Edelmetallen befragt. Warum wir eines der beiden Metalle bevorzugen, erfahren sie im folgenden Artikel.

Gold und Silber glänzen wieder – Aber auf welches Edelmetall soll man setzen?

Der zweijährige Preisverfall scheint gestoppt zu sein. Ist es also an der Zeit, wieder einzukaufen? Keiner kann sagen, ob wir den Boden erreicht haben, aber wir sind der Meinung, dass, selbst wenn dies noch nicht der Boden sein sollte, wir uns nicht sehr weit von selbigem entfernt befinden. Nehmen wir den Silberpreis einmal genauer unter die Lupe: über 50 % unter seinem Höchststand in 2011 von US-Dollar 48,70 pro Unze. Damals wurden 50 und sogar 100 Dollar propagiert. Einer der kühnsten Bullen war James Dines, der einen Superpreis von 250 Dollar pro Unze aufrief. In diesem Jahr ist Silber bisher um 21 % gefallen und gerade die langfristigen Investoren nutzen solche Rücksetzer, um zu kaufen. Der Preis ist in jedem Fall attraktiv. Die Ankündigung der FED, ihre Anleihenrückkaufprogramme zu drosseln, hat die Preise anspringen lassen und der Anstieg hat sich als nachhaltig erwiesen. Je umfangreicher die Veränderung des Programms wird, desto stärker wird der Preisanstieg bei den Edelmetallen sein. Alle Argumente, die für höhere Goldpreise gelten, wie eine Überschuldung von Staaten, das Drucken von Geld zur Stimulierung der Wirtschaft und klaffende Haushaltsdefizite, haben auch für das Gold des kleinen Mannes ihre Gültigkeit; besonders deshalb, weil Silber im Vergleich zu Gold erschwinglich und günstiger erscheint. Aber ist Silber wirklich günstiger?

Das Gold-Silber-Verhältnis (Ratio) lag in den letzten 15 Jahren im Schnitt bei über 55 Unzen Silber für eine Unze Gold. Heute sind wir bei 58, 59 Unzen. Im Tief gab es für 32 Unzen Silber eine Unze Gold; im Hoch mussten fast 84 Unzen Argentum in Aurum getauscht werden. Geht man noch etwas weiter zurück (25 Jahre), dann ist das Verhältnis im Mittel 45 zu 1. Jetzt wird vor allem der Goldpreis interessant, denn wenn Gold steigt und das Verhältnis Au/Ag fällt, wird der Silberpreis überproportional steigen. Das klingt durchaus verwirrend; daher wollen wir es an einem Beispiel veranschaulichen: Der Goldpreis steigt auf 1.800,00 US-Dollar. Dann wäre aktuell der Silberpreis bei1.800,00/58,59 oder 30,72 US-Dollar. Wenn aber das Verhältnis von Gold zu Silber wieder historisch niedrige Level anstrebt, wie damals 50:1, dann müsste Silber bei 36,00 US-Dollar stehen, bei 45:1 wären es sogar 40,00 US-Dollar.

Einen interessanten Aspekt haben wir bei Casey Research entdeckt. Dort kamen die Analysten zu folgendem Ergebnis: Je heftiger die Korrektur, desto länger dauert die Erholung bis zum Erreichen der alten Höchstmarke und dem darauffolgenden nächsten Aufschwung.

Wenn man die Verhältnisse der Korrektur zur Zeit betrachtet, dann waren es bei den ersten beiden Korrekturen von 33,7 und 34,9 % jeweils etwas mehr als eineinhalb Jahre. Die letzte heftige Korrektur lag bei 57,6 % und es dauere 131 Wochen bis alte Höchststände erreicht wurden. Die letzte Korrektur war mit 61,8 % die heftigste und aus den Korrelationen ist eine Zeitspanne von 140 bis 150 Wochen zu erwarten. Davon sind mittlerweile 121 Wochen vergangen. Der maßgebliche Teil der Erholung steht also erst noch bevor. In einem guten Szenario könnten wir uns demnach auf ein Silberunzenosterei von 50,00 US-Dollar oder sogar einen 100 US-Dollar Osterhasen vorbereiten.

In der letzten drastischen Silberkorrektur hatte die Erholung zwar länger gedauert (fast fünf Jahre) aber die Erholung war dementsprechend dramatisch. Silber stieg um über 500 % und daraus haben die Analysten von Casey den Schluss gezogen, das einhundert Dollar pro Unze durchaus möglich sind.

Auch ein Blick auf den iShares Silver Trust (SLV) lohnt sich. Seit Anfang des Jahres hat der SLV 21,1 % abgegeben, bei einer guten Erholung vom Tiefststand von minus 39 % am 27.Juni2013. Normalerweise sind bei einer solchen Performance starke Abflüsse zu erwarten, was nicht eingetreten ist. Im Gegenteil, der Zuwachs lag bei 5 %. Vergleicht man den SLV mit dem SPDR Gold Trust (GLD), dann zeigt sich ein markanter Unterschied: Bei gleicher Performance lagen die Abflüsse im GLD bei 30 %. Sicher hat die Liquidität des GLD dabei eine Rolle gespielt, aber auch, dass anteilig fast dreimal so viele institutionelle Investoren im GLD investiert haben wie im Silber Trust. Retail-Investoren kaufen also seit einigen Monaten Silber. Insgesamt befindet sich der Silberbesitz via ETFs mit 644 Mio. Unzen auf dem Höchstniveau.

Fazit

Der zweijährige Preisverfall bei Gold und Silber ist gestoppt. Der Preis für eine Unze Silber ist in jedem Fall attraktiv und das Metall erschwinglich. Alle Argumente für höhere Goldpreise gelten auch für das Gold des kleinen Mannes.

Ist Silber wirklich günstiger? Wir bekennen ein klares und deutliches Ja.

Das Gold-Silber-Verhältnis bedeutet eine größere Chance für Silber, vor allem bei steigendem Goldpreis. Aktuell liegt das Verhältnis bei 58, 59 Unzen sehr hoch, historisch waren es schon weniger als 20 zu 1. Sollte sich das Verhältnis dem Durchschnitt der letzten 25 Jahre nähern, so würde Silber bei über 30 Dollar notieren; ein Anstieg des Goldpreises würde weiteres Potenzial bedeuten.

Wir befinden uns in der Endphase der Erholung, der Aufschwung steht bevor und schon zu Ostern 2014 könnte ein silbernes „Unzenei“ 50 US-Dollar kosten. Im späteren Verlauf sind auch Kurse von 100 US-Dollar vorstellbar.

Die Zukäufe, besonders von Retailinvestoren, des iShares Silver Trust (SLV) und anderen ETFs haben einen Höchststand erreicht, was das ungebrochene Interesse belegt.

Wir fassen zusammen: Silber ist das bessere „Gold“.


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