Sturm voraus für höhere Diamantenpreise

Sturm voraus für höhere Diamantenpreise

Das stellt kein Geringerer als Paul Zimnisky, Vorstand und Gründer des 2012 ersten ETF-Fonds "Pure Funds", der ausschließlich in Edelsteine investiert ist, in Aussicht. Nach seiner Einschätzung kauft einerseits die asiatische Mittelschicht der Bevölkerung verstärkt Diamanten, anderseits kommen weniger neue Fundstellen in Produktion, die die auslaufenden Minen ersetzen können. Aus statistischer Sicht steht für die kommenden 10 Jahre ein jährlich steigender Bedarf von 5,2% einem nur rd. 2% steigendem Angebot gegenüber.

Der Schlüssel dazu liegt eindeutig im asiatischen Raum, wo über viele Jahrzehnte und bei Millionen von Hochzeiten gewöhnliche Eheringe der Brauch waren. Nun aber, da dieser Raum mehr und mehr westliche Traditionen übernimmt, werden Ehen überwiegend mit teuren Steinen in den Ringen geschlossen. Das ist natürlich ein sehr willkommenes Phänomen für die Diamantindustrie, aber auch Stress für die Produktion hoher Qualitäten.

Im Dezember 2012 hatte eine Studie von Bain&Company bereits belegt, dass China und Indien bis zum Jahr 2020 einen gemeinsamen Verbrauch von 36% der gesamten Weltproduktion haben werden und damit die USA überflügeln werden.

Das bedeutet eine Steigerung von 60% aus heutiger Sicht. Bislang war die USA mit einem jährlichen Kaufwert von rd. 27 Mrd. USD die klare Nr. 1 am Käufermarkt, noch rd. 3 Mal so stark wie das zweitplatzierte China. Doch in den letzten Jahren haben China und Indien gemeinsam stark aufgeholt und nach 2011, mit 15,6 Mrd. USD, und 2012 mit 26,1 Mrd. USD Kaufwert bereits zur USA aufgeschlossen.

Doch es ist nicht nur die Juweliersbranche, die ausschlaggebend für den Bedarf an Diamanten ist. Zunehmend werden Diamanten von vermögenden Personen auch als Investment betrachtet, vor allem im asiatischen Raum. Natürlich nimmt dieses Investment am Markt mit nur rd. 1% gegenüber Gold mit 40% noch einen untergeordneten Platz ein, aber das bietet dafür im Gegenzug auch genügend Raum nach oben.

Aber auch andere Geschäftszweige haben die Diamanten für sich entdeckt. So befinden sich mit IndexIQ und GemShares 2 ETF-Fonds in Vorbereitung, durch physische Diamanten bedeckte Anlagen zu installieren.

Diese Trends treffen nun auf einen Markt, auf dem derzeit nur 6 Projekte existieren, die eine Produktion von mehr als 1 Mio. Karat jährlich erbringen werden. Auf der anderen Seite befinden sich mehr und mehr Minen bereits am Ende ihrer Lebenszeit.

Gahcko Kue, die 2015 in Produktion gehen will, wird mit einem Jahresausstoß von rd. 5 Mio. Karat die größte aller neuen Minen werden, gefolgt von Russlands Botuobinskaya Mine und Canadas Renard Projekt.

Wenn man bedenkt, dass es ca. 10 Jahre braucht, um Projekt von einer Entdeckung in die Produktion zu bringen, so ist es nicht schwer vorauszusagen, dass die Lieferungen mit der Nachfrage nicht Schritt halten werden. Im Grunde genommen ist die Explorerbranche, die sich mit ausschließlich auf Diamanten fokussiert, so gut wie nicht vorhanden.

Verbleibt der Trend der Nachfrage auf gleichem Niveau, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass es nicht so sein sollte, dann steht für Diamanten aufgrund der nachlassenden Liefermengen höchstwahrscheinlich eine stürmische Zeit mit Preiserhöhungen bevor.

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