Kolumne von Björn Junker

Lynas Corp. - Japanischer Kreditgeber erleichtert Rückzahlung

Erleichterung für den Seltene Erden-Produzenten Lynas (WKN 871899): Die japanische Sojitz lockert angesichts des schwachen Marktes und Verzögerungen bei der Inbetriebnahme der Produktionsanlage des Unternehmens in Malaysia die Konditionen für die Rückzahlung eines 225 Mio. Dollar-Kredits

Die Gründe für die Neuverhandlung der Kreditbedingungen sind natürlich wenig erfreulich, doch die neuen Konditionen, die eine mögliche Strafzahlung nach hinten hinausschieben und dafür andere frühere Zahlungen vorsehen, wurden vom Markt verhältnismäßig gut aufgenommen.

Die Lynas-Aktie stieg zwischenzeitlich um 6,2% auf ein Siebenwochenhoch von 0,43 AUD bevor sie auf 0,42 AUD zurückfiel. Das Unternehmen hatte gleichzeitig einen Verlust von 107,4 Mio. AUD für das Geschäftsjahr 2012 / 2013 veröffentlicht. Im Vorjahr war ein Minus von 102 Mio. AUD zusammengekommen.

Lynas teilte gleichzeitig mit, dass man die ersten Umsätze in Höhe von 950.000 AUD von der Anlage in Malaysia erzielt habe, nachdem die Kommissionierung im Februar begann. Allerdings hat sich die weitere Steigerung der Produktion verzögert.

Gemäß den Bedingungen des Sojitz-Kredits, musste Lynas bis Januar bestimmte Produktions- und Gewinnziele erreichen, oder eine Zahlung von 35 Mio. USD leisten. Diese Vereinbarung wurde nun um 13 Monate bis zum 31. März 2015 verlängert.

Lynas wird nun im Januar eine erste Rate von 10 Mio. USD zahlen und weitere 35 Mio. USD im September 2014. Ursprünglich hätte Lynas bis zum 31. März 2015 keine Zahlungen leisten müssen, dann wären aber sechs Zahlungen von 45 Mio. USD fällig geworden, hätte man die Produktions- und Margenziele nicht erreicht. Sollte Lynas die Ziele bis zum 31. März 2015 erreichen, hätte man so bereits eine Rückzahlung von 45 Mio. USD an Sojitz geleistet.

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