Der australische Kupferproduzent Altona Mining (WKN A1C15Y) betreibt sehr erfolgreich das finnische Kupferprojekt Outokumpu. Gleichzeitig widmet man sich der Entwicklung der riesigen Roseby-Liegenschaft in Australien, auf der bereits eine Machbarkeitsstudie für das Little Eva-Projekt fertig gestellt wurde. Um sich auf letztere konzentrieren zu können, hat Altona nun die Exploration der südlichen Roseby-Gebiete an einen Joint Venture-Partner abgegeben.

Dabei handelt es um die Chinalco Yunnan Copper Resources, eine 43%ige Tochtergesellschaft der Yunnan Copper Industry, die wiederum dem chinesischen Aluminiumgiganten Chinalco (Aluminium Corporation of China) gehört.

Chinalco Yunnan Copper hat dem Abkommen zufolge das Recht, sich bis zu 70% an den südlichen Bereichen von Roseby zu verdienen. Dazu müsste man zunächst 1 Mio. Dollar in die Exploration investieren und diese dann auf 2 Mio. Dollar aufstocken, um einen Anteil von 30% zu erwerben. Durch Explorationsaktivitäten im Wert von 4 Mio. Dollar innerhalb von fünf Jahren würde der Anteil der Chinesen dann auf 60% steigen. Die Chinesen können ihre Beteiligung abschließend auf 70% erhöhen, indem sie eine endgültige Machbarkeitsstudie fertig stellen und zu einer Abbauentscheidung zu einem substanziellen Projekt kommen.

Wie Altonas Managing Director Dr. Alistair Cowden erklärte, konzentriere man sich auf Roseby darauf, die Entwicklung des Little Eva-Projekts voranzutreiben, indem man die Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2012 überprüft und aktualisiert. Gleichzeitig, so Herr Cowden, suche man nach einem Partner, einer Finanzierungs- oder einer Verkaufsmöglichkeit für Little Eva, wobei Altona eine größtmögliche Rendite für die Aktionäre zu erreichen versuche.

Das Joint Venture mit Chinalco Yunnan Copper erlaube es Altona nun, sich den ausgedehnten Gebieten im Norden Rosebys (800 Quadratkilometer) und Little Eva zu widmen, während man gleichzeitig mit mindestens 30% eine signifikante Beteiligung an den südlichen Gebieten behalte.


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