Kolumne von Björn Junker

Ressourcenanstieg in Sicht? SilverCrest Mines erbohrt neue Silber- und Goldzone auf Santa Elena

Die kanadische SilverCrest Mines (WKN 812948) meldet eine neue Silber- und Goldvererzungszone, die an die bestehenden Abbaugebiete des Unternehmens in Mexiko angrenzt. Steigen jetzt die Ressourcen weiter?

SilverCrest gab die Bohrergebnisse von einer neuen Silber- und Goldzone auf der Santa Elena-Mine bekannt, die darauf hindeuten, dass die Ressourcen steigen könnten, jetzt da das Unternehmen kurz davor steht, auf Santa Elena den Untertagebau aufzunehmen. Bislang wurde die Mine im Tagebau betrieben.

Eine jüngst durchgeführte Bohrkampagne habe eine dritte, neue Vererzungszone auf Santa Elena identifiziert, teilte das Unternehmen am gestrigen Donnerstag mit. Die neue Zone namens Tortuga ist rund 200 Meter lang, 300 Meter hoch und im Durchschnitt rund 3 Meter breit. Sie enthält im Mittel ungefähr 150 Gramm Silberäquivalent pro Tonne. Einige Bohrabschnitte aber stachen besonders hervor. Dazu gehörten 5 Meter mit 10,46 Gramm Gold und 573,5 Gramm Silber pro Tonne sowie ein Abschnitt von 3 Metern mit 24,52 Gramm Gold und 916,9 Gramm Silber pro Tonne.

Was das Abbaupotenzial angeht, ist Tortuga genau wie zwei vor kurzem definierte Zonen gut gelegen. Die Zone beginnt bei der bestehenden Abbaugrube und den unterirdischen Ressourcen von Santa Elena. Es wird also interessant sein zu beobachten, wie viele Unzen die neuen Zonen in der Nähe des bestehenden Betriebs liefern, nahe der vorhandenen Reserven innerhalb der umfassenden Vererzungsbereiche in der Hauptzone von Santa Elena.

Silvercrest hat bislang 3,9 Mio. Tonnen an wahrscheinlichen Reserven mit 1,57 Gramm Gold und 108,1 Gramm Silber pro Tonne – 198.170 Unzen Gold und 13,6 Mio. Unzen Silber – abgegrenzt, die für den Untertagebau vorgesehen sind. Das entspräche einer Lebensdauer der Mine von mehr als acht Jahren und wären zwei Jahre mehr als zuvor geschätzt.

Allerdings muss man berücksichtigen, dass die neuen Zonen schmaler sind als die Hauptvererzungszone auf Santa Elena. Die durchschnittliche Mächtigkeit in der Hauptzone liegt bei knapp unter 13 Metern. Das ist deutlich mehr als in den neuen Zonen – zumindest soweit diese bislang erbohrt sind.

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