Kolumne von Björn Junker

Forderungen erheblich gesenkt: Südafrika - 80.000 Goldminenarbeiter im Streik

Rund 80.000 Goldminenarbeiter in Südafrika haben ihren Streik für höhere Löhne aufgenommen. Allerdings hat ihre Gewerkschaft ihre Forderung erheblich gesenkt. Die National Union of Mineworkers (NUM) fordert nun noch einen Anstieg der Löhne um 10%, während sie zuvor für einige Arbeiter bis zu 60% Lohnerhöhung verlangt hatte. Die Arbeiter hatten ein Angebot der Minengesellschaften von 6% Lohnerhöhung, was einem Inflationsausgleich entspräche, zuletzt zurückgewiesen.

Die südafrikanische Goldbranche gehört zu den größten weltweit. Zwar ist das Land nicht mehr annähernd so dominierend, wie in den 1970er Jahren, doch ist Südafrika immer noch der fünftgrößte Goldproduzent der Welt. Doch ist die dortige Goldindustrie seit einigen Jahren auf dem absteigenden Ast. Nach jahrzehntelanger Ausbeutung ist Gold oft nur noch in großen Tiefen zu finden, was die Förderung teuer macht – und die Kosten des Bergbausektors steigen ohnehin seit Langem.

Schätzungen besagen nun, dass der Streik der Goldminenarbeiter Südafrika mehr als 30 Mio. Dollar an verlorener Produktion kosten könnte – pro Tag. Entsprechend warnen die Minenfirmen davor, dass ein längerer Arbeitsausstand dazu führen könnte, dass Goldminen angesichts des niedrigen Goldpreises geschlossen werden müssten. Das wiederum könnte dazu führen, dass tausende Stellen gestrichen werden müssten.

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