Der australische Goldproduzent Evolution Mining (WKN A1JNWA) hat für sein Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, einen Verlust geschrieben, nachdem das Unternehmen Abschreibungen in Höhe von mehr als 350 Mio. Dollar vornahm. Damit zeigt sich einmal mehr die Herausforderung, der sich die Goldproduzenten angesichts des tief gefallenen Goldpreises gegenüber sehen.

Dennoch teilte das Unternehmen, das 2011 aus der Fusion von Catalpa Resources und Conquest Mining entstand und dabei die Anteile von Newcrest Mining (WKN 873365) an den Minen Cracow und Mt Rawdon in Queensland übernahm, mit, dass man daran festhalte, zum ersten Mal überhaupt eine Dividende zu zahlen. Aus dem für dieses Fiskaljahr erwarteten Gewinn soll eine Abschlussausschüttung von 1 Cent pro Aktie erfolgen.

In der Vergangenheit lange die Lieblinge der Aktienmärkte sind die Goldproduzenten mittlerweile ins Hintertreffen geraten, nachdem der Goldpreis seit Anfang des Jahres deutlich eingebrochen ist. Die plötzliche Unterbrechung des jahrzehntelangen Bullenmarktes bei Gold zwang viele Minengesellschaften, ihre Kosten stark zu reduzieren, Minen stillzulegen, Arbeiter zu entlassen und die Gehälter des Managements zu beschneiden.

Evolution meldete nun einen Nettoverlust von 307,4 Mio. Dollar für das Fiskaljahr bis Ende Juni. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 31,5 Mio. Dollar eingestrichen. Jake Klein, Chairman von Evolution, bezeichnete dies als „solides“ Ergebnis, wenn man den dramatischen Rückgang des Goldpreises in den ersten sechs Monaten 2013 und den anhaltenden, branchenweiten Kostendruck bedenke.

Doch nun habe Evolution den größten Teil seiner Investitionen hinter sich und der Minenplan biete beträchtliche Flexibilität für eine laut Klein spannende Phase im australischen Goldsektor, die dessen Aussehen verändern werde.

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