Der lateinamerikanische Edelmetallproduzent Hochschild Mining (WKN A0LC38) hat die Ausschüttung der Halbjahresdividende ausgesetzt. Das Unternehmen intensiviert angesichts der gefallenen Edelmetallpreise seine Sparanstrengungen weiter. Denn in den ersten sechs Monaten 2013 musste Hochschild einen Gewinneinbruch von 46% hinnehmen.

Im Juli hatte der Konzern bereits die Besetzung seines Board of Directors ­ vergleichbar einem Aufsichtsrat ­ reduziert und die Vergütung der Direktoren gesenkt. Für das erste Halbjahr 2013 meldete Hochschild so ein EBITDA von 90,4 Mio. Dollar. Im gleichen Zeitraum 2012 hatte man noch 168,4 Mio. Dollar verdient.

Heute gab Hochschild zudem bekannt, dass man die Kostensenkungsmaßnahmen noch ausweiten werde. Die geplanten Investitionen wurden um 30 Mio. Dollar auf jetzt noch 150 Mio. Dollar gesenkt sowie zusätzlich das Explorationsbudget um 27 Mio. Dollar gekürzt und die Verwaltungskosten um 20 Mio. Dollar heruntergefahren. Wie Hochschild zudem mitteilte, wurden bereits zahlreiche Mitarbeiter entlassen. Der Goldpreis ist dieses Jahr bislang um über 20% gefallen und das Minus bei Silber noch höher ausgefallen, was Hochschild und andere Produzenten unter immensen Druck setzt, die Kosten zu senken.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, ist der Ausstoß im Plan, um das Ziel von 20 Mio. anrechenbaren Unzen Silberäquivalent zu erreichen. Zudem sei Immaculada, ein signifikantes neues Wachstumsprojekt, auf dem besten Weg, um die Produktion wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2014 aufzunehmen.

Hochschild gab zudem bekannt, dass man Abschreibungen in Höhe von 59,1 Mio. Dollar vornehmen werde.

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