Der Goldpreis baute seine Gewinne am gestrigen Dienstag weiter aus und stieg im frühen Freitagshandel sogar bis auf 1.369,60 USD pro Unze und damit in die Nähe eines neuen Zweimonatshochs. Damit hatte Gold seit dem Tief Ende Juni bereits wieder rund 16% an Wert gewonnen.

Angesichts des deutlichen Rückgangs des US-amerikanischen Aktienmarktes und der Eskalation der Gewalt in Ägypten suchten die Anleger nach Ansicht von Experten wieder verstärkt den sicheren Hafen Gold auf. Hinzu kamen charttechnisch bedingte Anschlusskäufe, als wichtige Chartmarken überschritten wurden, was automatische Kauforders auslöste.

Auch der US-Dollarindex, der den Wert der US-Währung im Vergleich zu anderen Währungen weltweit misst, gab deutlich ab, was den Goldbullen weiteren Auftrieb gab. Insgesamt gewannen die Goldbullen damit an Momentum, auch wenn übergeordnet noch die Bären das Heft in der Hand haben. Aktuell steht der Goldpreis bei rund 1.363 USD je Unze, während Silber knapp über der Marke von 23 USD je Unze notiert.

Ein weiterer Faktor, der dem Goldpreis am Donnerstag auf die Sprünge geholfen haben könnte, war die Nachricht, dass die chinesischen Goldkäufe im ersten Halbjahr 2013 um 54% gestiegen sind – und damit einen steigenden Teil der ETF-Abflüsse in der westlichen Welt aufnehmen. Marktbeobachter wiesen auch darauf hin, dass die Spekulanten an der Comex ihre Long-Positionen – Wetten auf einen steigenden Goldpreis – ausbauten.

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