David Einhorn, Leiter des Hedge-Fonds Greenlight Capital zeigt sich weiterhin positiv für den Goldpreis gestimmt. Im Portfolio des Fonds seien nun Gold und Goldaktien ungefähr gleich gewichtet, erklärte Einhorn kürzlich.

Während des Goldpreiseinbruchs im zweiten Quartal haben man einen kleinen Teil der Goldbestände abgestoßen, um die Chance bei Goldminenaktien zu nutzen, die sich damals im freien Fall befunden hätten, so der Fondsmanager.

Einhorn, einer der bekanntesten Hedge-Fondsmanager und bekannt dafür, dass er schon vor dem Zusammenbruch von Lehman Brothers vor der prekären Finanzlage der Bank warnte, erklärte, dass man sich in diesem Gebiet nun etwas stärker engagiert habe und auch weiterhin an der positiven Einstellung zu Gold festhalte.

Der Goldpreis ist im zweiten Quartal um 23% gefallen – der größte Einbruch seit mindestens 45 Jahren –, da viele Anleger fürchten, dass die US-Notenbank in naher Zukunft beginnen könnte, ihr Stimulusprogramm QE3 zu reduzieren. Der Goldpreis fiel so Ende Juni zum ersten Mal seit fast drei Jahren unter die Marke von 1.200 USD pro Unze.

Laut Einhorn liegt der Anteil von Gold im Investmentportfolio von Greenlight im mittleren einstelligen Prozentbereich und der Anteil an Goldminenaktien auch auf ungefähr diesem Niveau. Gewinne aus einer Short-Wette gegen den Yen hätten geholfen, die Verluste aus der Goldposition des zweiten Quartals auszugleichen, so Einhorn weiter.

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