Die Analysten der UBS sind der Ansicht, dass die Nachfrage nach physischem Gold aus Asien einen robusten Boden für den Goldpreis bietet – solange der Preis „attraktiv“ bleibt.

In Gesprächen mit asiatischen Kunden hätten zwar einige der Klienten Bedenken geäußert, dass ein großer Teil der Käufe angesichts der bislang hohen Nachfrage bereits „vorgezogen“ worden sei , doch die meisten asiatischen Marktteilnehmern seien der Meinung, dass solange der Goldpreis als attraktiv erachtet wird, die physische Nachfrage hoch bleiben wird. Das reiche wohl nicht aus, um eine nachhaltige Rallye auszulösen, so die UBS, deute aber auf einen robusten Preisboden hin.

Während westliche institutionelle und Privatanleger Gold dieses Jahr die kalte Schulter zeigen würden, da sie ein Ende der lockeren Geldpolitik der Fed und damit einen wieder stärkeren US-Dollar erwarteten, hätten die Privatanleger in Asien, die für einen Großteil der physischen Nachfrage verantwortlich sind, den niedrigen Goldpreis dieses Jahr als „Schnäppchen“ betrachtet, so die UBS.

Man dürfe die starke traditionelle Bindung der Menschen an das gelbe Metall im Osten nicht unterschätzen, hieß es weiter. In China beispielsweise würden die Banken nun Goldsparpläne anbieten. Ein besserer und einfacherer Zugang zu Gold über das wachsende Netzwerk der Banken zusammen mit einem enormen „Goldhunger“ der Privatanleger, hätten das gewaltige Interesse aus China in diesem Jahr befeuert und würden die extrem hohe Nachfrage im April und Mai erklären.


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