Die Analysten von Goldman Sachs halten an ihrer Prognose eines durchschnittlichen Goldpreises von 1.413 USD pro Unze im laufenden Jahr fest. Die Banker erwarten keine deutliche Reduzierung der Stimulusmaßnahmen der US-Notenbank. Die Angst vor solchen Einschnitten bei dem QE3 genannten Programm hatte den Preis für eine Unze des gelben Metalls in die Nähe eines Dreijahrestiefs gedrückt.

Goldman Sachs erklärte zudem, dass man weiterhin davon ausgehe, dass der Goldpreis 2014 im Durchschnitt bei 1.165 USD pro Unze liegen wird, obwohl zum Ende des kommenden Jahres auch 1.050 USD je Unze erreicht werden könnten.

Aktuell liegt der Spotgoldpreis bei rund 1,320 USD und hat damit im bisherigen Jahresverlauf ca. 20% verloren. Im vergangenen Monat hatten Kommentare von Fed-Chef Ben Bernanke, dass man darüber nachdenke QE3 in Bälde zu reduzieren, zu einem Ausverkauf geführt. Die Stimulusprogramme der Fed hatten zu einem Großteil zum Anstieg des Goldpreises seit 2010 beigetragen.

Zwar hat sich der Goldpreis von dem jüngsten Tief bei 1.180 USD Ende Juni erholt, nachdem Bernanke versicherte, dass eine Anpassung von QE3 wenn, dann graduell erfolgen werde, doch die Goldman-Analysten erwarten weitere Preisrückgänge in der Zukunft. Die Experten erklärten, dass der Goldpreis teilweise tatsächlich unter der Durchschnittsprognose für dieses und das kommende Jahr liegen könnte. Insbesondere rechnet man damit, dass der Goldpreis bis Ende des Jahres um die Marke von 1.300 USD pro Unze pendeln dürfte.

Allerdings sei auch das Abwärtspotenzial des Goldpreises derzeit begrenzt, da die Fed ihren Standpunkt in Bezug auf eine Reduzierung von QE3 abgemildert habe. Jüngste Äußerungen von Fed-Offiziellen hätten betont, dass die Geldpolitik insgesamt weiter darauf ausgerichtet sein werde, die Wirtschaft zu unterstützen und deshalb keine signifikante Reduzierung erfolgen dürfte.

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