Kolumne von Hannes Zipfel

Aktuelle Preisentwicklung bei Gold und Silber

Der Goldpreis gab in Folge des Statements der US-Notenbank über die geplante Reduzierung der Wertpapierkaufprogramme nochmals nach. Zwar konnten sich die Notierungen in den letzten Tagen stabilisieren, dennoch beträgt der Preisrücksetzer seit Jahresbeginn auf Eurobasis 21,6%. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Preisrückgang mit 23,6% nur unwesentlich höher. Im Tief lag der Preis am 28. Juni bei 935,08 EUR/Unze. Aktuell notiert die Unze Gold (31,1 Gramm) bei 988,75 EUR, also bereits wieder 53,67 EUR fester (Datenstand: 11. Juli 2013).

goldentwicklung seit 1999

Quelle: Thomson Reuters | Grafik: SOLIT Kapital GmbH (Daten bis 11. Juli 2013)

Auch der Silberpreis gab nach der Androhung der Liquiditätsverknappung weiter nach, konnte sich aber im Zuge relativierender Aussagen durch Mitglieder des Gouverneursrates der US-Notenbank leicht stabilisieren. Die jüngsten Aussagen des Direktors der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, machten zudem deutlich, dass nach wie vor die ultralaxe Geldpolitik auf der Agenda steht und eben nicht ein wie auch immer gearteter Exit aus der Gelddruckpolitik.

silberpreisentwicklung seit 1999

Quelle: Thomson Reuters | Grafik: SOLIT Kapital GmbH (Daten bis 11. Juli 2013)

In diesem Jahr entwickelten sich die Silbernotierungen bislang dynamisch rückläufig, was für die erste Jahreshälfte von der Trendrichtung her nicht ungewöhnlich ist. Lediglich die Amplitude war auch für uns überraschend. So vergünstigte sich die Unze Silber (31,1 Gramm) seit Jahresbeginn um 32%. Im Vergleich zum Vorjahr verbilligte sich das weiße Edelmetall um 30%. Den Tiefpunkt erreichten die Notierungen ebenfalls am 26. Juni bei 14,38 EUR/Unze. Aktuell notiert die Unze Silber bei 15,47 EUR, also bereits 1,09 EUR/Unze vom Tiefststand entfernt (Datenstand: 11. Juli 2013).

Da die saisonal schwache Phase nun beendet ist und sich die Gemengelage sowohl fundamental als auch terminmarkttechnisch extrem bereinigt hat, stehen unserer Meinung nach die Chancen für einen Trendwechsel hin zu signifikant steigenden Notierungen Richtung Spätsommer und Herbst sehr günstig.

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