Holz war schon immer ein wichtiger Rohstoff, doch seit einigen Jahren verstärkt sich ein Trend, dass sogenannte Value-Investoren in Wälder und Holzplantagen investieren. Dies verknappt das nicht gerade üppige Angebot weiter und hat Auswirkungen auf die weltweiten Holzpreise.

Weder Sparbuch noch Bundesanleihen können mit den steigenden Holzpreisen konkurrieren. Auch in dem Mutterland des Kapitalismus, den USA, kommt Bewegung in die Holzbranche. Nach der schwersten Krise in der Bauindustrie scheint der Boden gefunden worden zu sein.

Die Verkaufszahlen von Häusern und die Häuserpreise ziehen wieder an. Vor allem günstige Holz- und Fertighäuser sind gefragt. In den USA kommt das Baumaterial Holz auf 75% Marktanteil, während es in Deutschland nur ca. 20% sind. Im Sog dieses Booms steigt auch die Nachfrage nach Möbeln und Gartengeräten.

Für Investoren bietet sich neben dem Rohstoff selbst Holzzertifikate oder Sägewerksaktien an. Günstig erscheinen Bauholzproduzenten wie International Forest Products und Ainsworth Lumber. Einen positiven Nebeneffekt hat das ganze auch für die US-Konjuktur.