Der australische Kupferproduzent Tiger Resources (WKN A0CAJF) kann sich zwar derzeit dem Abwärtstrend der Rohstoff- und Aktienmärkte nicht entziehen, intern aber läuft es wie geschmiert.

Das Unternehmen, das erst Anfang der Woche seine Produktionsprognose für das laufende Jahr deutlich anhob (Wir berichteten) meldet nun, dass der Bau der zweiten Produktionsphase auf der Kupfermine Kipoi sowohl im Zeit- als auch im Budgetrahmen liegt. Die Fertigstellung wird damit weiterhin für Mitte 2014 angestrebt.

Zumal der Hauptauftragnehmer für die Bauarbeiten SENET schneller vorankommt als erwartet. Große Stahlteile, Gebäudeteile, Module, Tanks, Kathoden und Anoden sind bereits früher als gedacht in dem für Kipoi vorgesehenen Lagerhaus eingetroffen. Und das macht den Bau deutlich einfacher, da die meisten wichtigen Gegenstände bereits vor Ort sind, sodass der Bau an mehreren Fronten gleichzeitig vorangetrieben werden kann. Was wiederum zu einer fristgerechten Fertigstellung führen sollte. Zudem hat Tiger zuletzt eine Überprüfung des Budgets durchgeführt und bestätigt, dass das Projekt im geplanten Rahmen liegt. Insgesamt wurden Kosten von 161 Mio. USD veranschlagt.

Tigers Managing Director Brad Marwood jedenfalls ist hoch erfreut über die Fortschritte auf der Mine. Er weist darauf hin, dass auch die Arbeiten an der Umspannstation gut vorankommen. Wenn diese wie geplant Ende September an das Netz angeschlossen ist, soll sie die derzeitige Produktionsanlage, die Bauarbeiten, den Haufenlaugungsbetrieb und die Behausungen der Belegschaft mit Strom versorgen. (Die einzelnen Fortschritte auf der Kipoi-Mine kann man übrigen in der aktuellen Pressemitteilung des Unternehmens einsehen).

Wie das Unternehmen zudem mitteilte, hat man Garrick Allen zum Projektleiter der Entwicklung der zweiten Produktionsphase auf Kipoi ernannt. Allen kommt von Perseus Mining (WKN A0B7MN), wo er Projektmanager der Goldmine Edikan in Ghana war, die über eine Kapazität von 8 Mio. Tonnen pro Jahr verfügt. Er besitzt mehr als 30 Jahre Erfahrung mit der Entwicklung solcher Projekte und hat einen erheblichen Teil dieser Zeit in Afrika verbracht.

Tiger hat zudem damit begonnen, Angebote an führende, international tätige Handelshäuser zu richten, die sich auf die Logistik und den Vertrieb von hochwertigem Elektrolytkupfer spezialisiert haben. Dabei ist man auf Angebote für Abnahmevereinbarungen mit Krediten zur Vorfinanzierung der Exporte aus. Eine solche Vereinbarung ist eine Vorbedingung für die Inanspruchnahme der Kreditfazilität in Höhe von 80 Mio. USD, die Tiger bereits vor einiger Zeit angekündigt hatte.

Die Société d¹Exploitation de Kipoi, der Betreiber des Kipoi-Projekts, hat derweil 20 Mio. USD an Krediten von Banken aus der Demokratischen Republik Kongo in Anspruch genommen, sodass dieses Geld für Projektausgaben zur Verfügung steht, sollte es benötigt werden.

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