Nach Ansicht von Bank of America Merrill Lynch Global Research mangelt es bei Gold und Silber an makroökonomischen Preistreibern. Sie senken deshalb ihre Prognose für das laufende Jahr auf durchschnittlich 1.478 USD pro Unze bei Gold und auf 24,40 USD pro Unze bei Silber.

In einem aktuellen Bericht erklären die Analysten, dass der stärkere US-Dollar sowie das bisherige Ausbleiben inflationärer Tendenzen negativ für Gold und Silber seien. Allerdings gebe es bestimmte Nachfragesegmente, die einen kompletten Kollaps des Preises der beiden Metalle verhindern würden.

Trotz alledem ist die BAML der Ansicht, dass der Bullenmarkt bei Gold nur eine Pause einlegt. Man glaube, dass die strukturelle Rallye nicht abgebrochen sei. Es gebe mehrere mögliche Szenarien, die den Preis wieder nach oben treiben könnten, so die Experten weiter.

Als Beispiel führen die Analysten an, dass die besser dastehenden Emerging Marktes ihre Metallkäufe soweit steigern könnten, dass es Gold möglich werde, die Marke von 2.000 USD pro Unze zu erreichen. Und zwar selbst wenn die Investoren nur ein Drittel des Goldes kaufen würden, dass sie 2012 erwarben.

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