Kolumne von Ingrid Heinritzi

Der Silberpreis und sein Umfeld

Silbermünzen sind gefragt wie nie: Mit rund vier Millionen Unzen schafften die Absätze von Silbermünzen den höchsten Stand seit drei Monaten.

Silbermünzen sind derzeit extrem gefragt. Im Fahrwasser des sinkenden Goldpreises musste auch der Silberpreis Federn lassen. Dieses Jahr hat Gold mehr als 10 und Silber etwa 20 Prozent an Wert eingebüßt.

Silber hängt wegen seiner Bedeutung für die Industrie noch stärker von Investmenteinflüssen als Gold ab. Beim Blick nach China sieht man steigende Netto-Silberimporte, denn die für Silber so wichtige Elektronikbranche steht auf soliden Beinen. Der Halbleiter-Absatz ist wieder am Steigen.

So stieg auch in 2012 die Nachfrage nach Barren, ETFs und Silberfutures an der Comex im Vorjahresvergleich um etwa 21 Prozent an. Demgegenüber steht eine ansteigende Silberproduktion und ein erhöhtes Angebot an Altsilber. Seit einigen Jahren herrscht ein Angebotsüberschuss. Neue Industrieanwendungen sollten dem Silberpreis wieder zu mehr Fantasie verhelfen. Daher erwarten die Silberexperten der UniCredit ein langfristiges Nachfrage-Wachstum von vier Prozent jährlich.

Aktuell wird für den Silberpreis aus Sicht der technischen Analyse eher die Gefahr eines kurzfristigen Abwärtstrends gesehen, so beispielsweise die Experten der Credit Suisse. Der niedrige Silberpreis könnte sich jedoch für Investments lohnen. Dabei ist nicht nur physisches Silber, sondern auch ein Blick auf die Silberminen-Gesellschaften interessant.

Die großen Silber-Produzentenstaaten sind Mexiko, Peru, China und Australien. Besonders interessant ist die Minengeschichte des Minengebietes um die mexikanische Stadt Guanajuato, wo Great Panther Silber sich 2005 eingekauft hat. Seit der Entdeckung der Silbervorkommen im Jahre 1550 wurden bis 2005 rund eine Milliarde Unzen Silber und etwa zwischen 4 bis 7 Millionen Unzen Gold gefördert.

Great Panther Silver (ISIN: CA39115V1013; am 8. Mai Abends kommen die Finanzergebnisse für das erste Quartal 2013) besitzt zwei zu 100 Prozent im Eigenbesitz befindliche Minen, Guanajuato und Topia. Daneben entwickelt Great Panther Silver zwei weitere Projekte, El Horcon und das San Ignacio Projekt. Weitere Geschäftstätigkeiten werden unter anderem in Lateinamerika angestrebt.

Die aktuellen Highlights, die das Unternehmen am 15. April veröffentlichte, beinhalten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vor allem eine Ausweitung des verarbeiteten Gesteins, einer um 9 Prozent gestiegenen Metallproduktion sowie eine Steigerung der Silber- und Goldproduktion.

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