Wie das Silver Institute berichtet, sind die Investments in Silber im vergangenen Jahr um 21% gestiegen. In fast allen anderen Bereichen aber ist die Nachfrage gefallen. Die Nettosilberinvestitionen, die Barren, ETF und die Fondsaktivitäten an der Comex mit einschließen, stiegen dem Bericht zufolge von 132 auf 160 Mio. Unzen. Die Nachfrage aus den Sektoren Fertigung, industrielle Anwendungen, Fotographie, Schmuck sowie Münzen und Gedenkmünzen hingegen gab nach.

Die Gesamtnachfrage aus der Silberverarbeitung sei 2012 auf 846,8 Mio. Unzen gefallen, so das Silver Institute weiter. Die Silberverarbeitung in der Industrie sank um 4% auf 465,9 Mio. Unzen, was das Ergebnis der schwierigen Wirtschaftslage in vielen industrialisierten Ländern sei.

Gleichzeitig sei das Angebot von 1,039 auf 1,048 Mrd. Unzen gestiegen, vor allem auf Grund einer höheren Minenproduktion. Diese legte weltweit im vergangenen Jahr auf 787 Mio. Unzen zu vor allem durch die Beiproduktion aus dem Blei- und Zinksektor. Das Angebot von den reinen Silberproduzenten stieg nur um 1% und macht 28% des gesamten Silberminenausstoßes aus.

Nach Ansicht der Experten von Thomson Reuters GFMS könnte der Silberpreis dennoch 2013 wieder über die Marke von 30 USD pro Unze steigen, sollte es Auslöser geben, die die Nachfrage von Seiten der Fonds wieder anregen. Dazu zählt GFMS eine schwächere US-Wirtschaft oder schwierige Gespräche über die US-Verschuldungsgrenze, die zu einer Abwertung der Bonität der USA führen könnten.

Derzeit rechnet man aber erst einmal mit anhaltender Volatilität. Man glaube aber, dass ein Boden erreicht sein könnte. Die Käufe physischen Silbers hätten den Markt in der letzten Zeit gestützt ähnlich wie bei Gold.

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